Dienstag, 17.06.2008 | Autor: heihec/mb

Gewinner des KfW-Awards 2008

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News: Die KfW Förderbank hat zum sechsten Mal den KfW-Award vergeben, mit dem innovative und zukunftsweisende Projekte von privaten Bauherren und Eigentümern ausgezeichnet werden.

Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe zeichneten in Berlin die Gewinner des sechsten KfW-Awards aus. Mit insgesamt 27 000 Euro wurden die Gewinnerprojekte belohnt.

Der diesjährige Award stand unter dem Motto "Gemeinschaftliches Bauen und Leben in der Stadt - Eigentum kreativ und kostengünstig gestalten". Die Ergebnisse zeigen, wie brachliegende Grundstücke revitalisiert, Altbauten energetisch saniert, Baulücken geschlossen und alte Fabriken vor dem Verfall gerettet wurden.

Die Preisträger des sechsten KfW-Awards

Der erste Preis in Höhe von 10 000 Euro ging an die Baugruppe B44 für ihre Häuserzeile bestehend aus acht Stadthäusern in Karlsruhe. Mit der Bebauung an der Hildapromenade gelang den 15 Bauparteien die Revitalisierung eines brachliegenden Grundstücks.

Den mit 7000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt die Genossenschaft Gemeinschaftlich Wohnen eG für ihr Mehrfamilienhaus in Wiesbaden. Sie erwarb ein Gründerzeitensemble aus dem Jahr 1905, sanierte und rekonstruierte das Areal und schuf für 45 Bewohner ein neues Zuhause.

Mit dem dritten Preis und 5000 Euro würdigte die Jury das Mehrfamilienhaus der Baugruppe A52 in Berlin. Zehn Bauherren realisierten ihren Wohntraum in einer Baulücke mitten in der Hauptstadt. Die freie Gestaltung des Wohnens in selbst bestimmter Nachbarschaft mit großzügigen Freiflächen vereint das Wohnen im Grünen optimal mit den Angeboten eines urbanen, innerstädtischen Umfeldes.

Den vierten Preis und 3000 Euro erhielten die Wohnungseigentümergemeinschaften Ruppiner Straße 43 und Schönholzer Straße 10 a in Berlin. Gemeinschaftlich geplant und gebaut, entstanden zwei sich diagonal gegenüberstehende Gebäude, die modernen bezahlbaren Wohnraum für 12 Haushalte in freundschaftlicher Nachbarschaft schufen.

Den fünften Preis und 2000 Euro bekam die Eigentümergemeinschaft Max-Steinke-Str. 9/10 für ihr Mehrfamilienhaus in Berlin-Weißensee. Zehn Familien mit überwiegend noch kleinen Kindern bewahrten eine alte Fischfabrik vor dem Verfall. Mit der Sanierung und Umnutzung der Immobilie gelang es ihnen, in einer innenstädtischen Lage ihre Vorstellungen vom Leben in der Stadt zu verwirklichen.

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