Montag, 01.10.2012 | Autor: Heidi Hecht, Foto: Agentur: MEV

Förderung für die Kraft-Wärme-Kopplung

Foto: Agentur: MEV
Worum geht´s
  • Förderung der Mini-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage
  • Mini-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage reduziert Energiekosten
Stichworte zu diesem Thema

Hausbesitzer, die an ihrer Immobilie eine sogenannte Mini-KWK-Anlage zur Wärme- und Stromerzeugung installieren, können dafür einen staatlichen Zuschuss bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Informationen rund um die Förderung für die Kraft-Wärme-Kopplung.

Rund 30.000 Hausbesitzer in Deutschland schwören auf sie: die Mini-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die meist im Keller Strom und Wärme für die Immobilie erzeugen. Der Strom für die Immobilien kann selbst verbraucht und der Überschuss gegen eine Vergütung ins Netz eingespeist werden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst den Kauf einer solchen Anlage, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der BHW-Bausparkasse.

Förderung der Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst den Kauf von Mini-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen jetzt mit mindestens 1.500 Euro. "Als Voraussetzung für die Förderung müssen Eigentümer einen Vollwartungsvertrag für das Gerät abschließen", sagt Bernd Neuborn von der BHW-Bausparkasse. Damit sind sie rundum abgesichert. Der Vertrag wird meist direkt vom Hersteller angeboten und gewährleistet, dass die Anlage auch nach vielen Jahren noch perfekt läuft. Zusätzliches Förderplus: Der produzierte Strom wird über zehn Jahre mit 5,11 Cent pro Kilowattstunde belohnt. "Den Kauf können Hausbesitzer durch zinsgünstige Darlehen der KfW Förderbank finanzieren", informiert BHW-Experte Neuborn. Auch ein Bausparvertrag kann die Rücklage für die Anschaffung bilden. Nach rund fünfzehn Jahren haben sich die Anschaffungskosten amortisiert. Immobilieneigentümer, die die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage nicht kaufen wollen, können die Anlage für Mehrfamilienhäuser auch leasen.

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