Freitag, 29.01.2010 | Autor: mb, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Erste Hilfe für die kalten Tage

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
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News: Der lange, kalte Winter hat auch Konsequenzen für Hausbesitzer und Vermieter: Sie müssen auf Ihre Immobilie besonders acht geben, um Frostschäden zu vermeiden.

Bei den tiefen Temperaturen, die seit Wochen in Deutschland gemessen werden, sollten Hausbesitzer besonders gut auf Ihre Immobilie achten. Das rät der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer Pressemitteilung. Dabei sei es vor allem wichtig, ausreichend zu heizen. "Energiesparen ist zwar sinnvoll und richtig, darf aber nicht zu Schäden am Haus führen", mahnt VPB-Vorstandsmitglied Rüdiger Mattis. "Wir raten dringend dazu, das Haus sorgfältig zu heizen, mindestens 17 Grad sollten die Wohnräume haben."

Heizung auch nachts laufen lassen

Die Heizung sollte immer laufen, auch nachts: "Schlecht isolierte Leitungen können einfrieren, beispielsweise im Keller oder im Dachgeschoss. Das Abstellen der Heizung bringt auch keine Ersparnis, denn es dauert morgens umso länger, das Haus wieder aufzuheizen", sagt Rüdiger Mattis. "Wer verreist, der sollte die Heizung auf keinen Fall zu weit herunterdrehen. Sechzehn Grad sollten auch im vorübergehend unbewohnten Heim immer herrschen."

Gefrorene Rohre und Leitungen können durch den Frost beschädigt sein. Sie sollten deshalb nur von einem Fachmann aufgetaut werden. "Keinesfalls sollten die Hausbesitzer mit Lötlampen oder gar dem Schweißgerät ans Auftauen gehen", warnt Rüdiger Mattis. Wenn Rohre kaputt sind, dringt die Feuchtigkeit ins Gemäuer ein und verursacht Schimmel.

Wohnräume regelmäßig lüften

Wichtig sei auch regelmäßiges Lüften - trotz eisiger Temperaturen. Fünf bis zehn Minuten lang sollten die Fenster auf Durchzug geöffnet werden, um einen Luftaustausch in den Räumen zu ermöglichen. "Nur frische, trockene Luft erwärmt sich optimal. Bleibt die warme nasse Luft dagegen im Haus, bilden sich feuchte Stellen, Schimmel ist die regelmäßige Folge", erklärt Mattis.

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