Montag, 24.03.2008 | Autor: heihec

Erneuerbare Energien auch 2007 kräftig gewachsen

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News: Jüngste Daten zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2007 zeigen: Deutschland betreibt anspruchsvolle Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien.

Nach Berechnungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (AGEE-Stat) haben die erneuerbaren Energien im Jahr 2007 bereits einen Anteil von 14,2 Prozent am Bruttostromverbrauch erreicht. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Dieser Zuwachs reicht alleine aus, eine Stadt wie Hamburg mit Strom zu versorgen.

Anteile der Erneuerbaren Energie

Den größten Anteil der Strombereitstellung unter den erneuerbaren Energien hatte laut Bundesumweltministerium die Windenergie. Dieser Trend wurde dadurch verstärkt, dass 2007 nach zwei eher windschwachen Jahren mit einem überdurchschnittlich guten Windangebot aufwarten konnte. Deutlich aufwärts ging es auch bei der Stromerzeugung aus Biomasse - zusammen mit Deponie- und Klärgas sowie dem organischen Anteil der Abfälle lag diese erstmals vor der Wasserkraft.

Die erneuerbaren Energien kommen im Jahr 2007 in den Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoffe zusammen auf rund 222 Terawattstunden (TWh). Ihr Anteil am gesamten Endenergieverbrauch ist damit im vergangenen Jahr auf 8,5 Prozent angestiegen. 2007 haben die erneuerbaren Energien insgesamt rund 114 Millionen Tonnen CO2 eingespart; davon rund 57 Millionen Tonnen allein durch das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG).

Erneuerbare Energieeinsparung wirtschaftlich gesehen

Als Wirtschaftsfaktor sind die Erneuerbaren Energien immer wichtiger geworden. Die Umsätze aus Installation und Betrieb von Anlagen in Deutschland stiegen um knapp zehn Prozent auf rund 24,6 Milliarden Euro. Damit verbunden nahm auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche auf rund 249.000 weiter zu.

Auch mit der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stellt die Bundesregierung in diesem Jahr die Weichen für den weiteren stabilen Ausbau der erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung, so die AGEE-Stat. Darüber hinaus würden mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) auch die Voraussetzungen für einen schnelleren Aufschwung im Wärmemarkt geschaffen. Deutschland werde damit seine Rolle als Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien festigen.

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