Montag, 02.11.2015 | Autor: Heidi Hecht , Foto: © ponsulak - Fotolia.com

EnEV: Erhöhte Energie-Standards für Neubauten ab 2016

Foto: © ponsulak - Fotolia.com
Worum geht´s
  • Ab 2016 erhöhen sich die Anforderungen an energetische Standards von Neubauten
Stichworte zu diesem Thema

Bereits in der seit Mai letzten Jahres gültigen Energieeinsparverordnung 2014 ist festgelegt, dass die energetischen Anforderungen an Neubauten verschärft werden.

 

Ab 2016 wird es nun ernst, denn dann gelten erhöhte energetische Standards. Und: So lange ist es bis dahin ja gar nicht mehr!

Für welche Gebäude die verschärften Vorschriften gelten

Ab 2016 erhöhen sich die Anforderungen an energetische Standards von Neubauten. Nach Angaben des Bauherren-Schutzbundes ist im Vergleich zum bisher Zulässigen der Primärenergiebedarf für die Anlagentechnik ab 2016 um 25 Prozent zu senken.

Die Anforderungen an den Wärmeschutz der Bauhülle steigen hingegen um 20 Prozent.

Unter die verschärften EnEV-Vorgaben ab 2016 fallen jedoch nur Bauvorhaben, für die der Bauherr den Bauantrag ab dem 1.1.2016 oder später bei der Baubehörde einreicht.

Ab wann die verschärften energetischen Standards gelten

Die Vorgaben für eine schärfere Energieeffizienz von Gebäuden kommen aus Europa. Die EU-Richtlinie für Gebäude von 2010 verlangt, dass die Mitgliedsstaaten in Etappen den Niedrigstenergie-Standard für Neubauten einführen.

Für alle neu zu errichtenden öffentlichen Gebäude soll er ab 2019 erreicht sein, für den Neubau aller anderen Gebäude, also auch selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser, erst ab 2021.

Ein „Niedrigstenergiegebäude“ zeichnet sich durch eine sehr hohe Energieeffizienz aus: Der Energiebedarf liegt fast bei Null und soll größtenteils durch erneuerbare Energien gedeckt werden. 

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.
Energetisch modernisieren: Das hört sich gut an, ist allerdings nicht so einfach, wie es klingt! Ganz im Gegenteil: Es könnte für Sie ganz schnell teuer und zeitaufwendig werden.  Jedenfalls, wenn Sie diese nicht gut vorbereitet haben. Mit diesen drei Tipps zur energetischen Modernisierung machen Sie es sich einfacher beim Modernisieren.
Topstory: Am 1. Mai tritt die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Verschärfungen gibt es dabei vor allem für den Neubau. Und auch der Energieausweis rückt immer mehr in den Fokus.
Bestimmt haben Sie auch schon mal von der EnEV gehört. Gemeint ist die "Energieeinsparverordnung" und davon gibt es einige. Am 21.11.2013 wurde die EnEV 2014 im Bundesgesetzblatt Nr. 67 veröffentlicht und tritt damit am 1.5.2014 in Kraft. Darin stecken für Hausbesitzer einige Neuerungen bezüglich Heizkessel, Energieausweis oder Wärmedämmung, die Sie kennen sollten.

 meineimmobilie.de-Tipp

Mit der EnEV fordert der Staat, er fördert aber auch. So gibt es verschiedene Förderprogramme auf unterschiedlichen Ebenen, die Ihnen die Finanzierung erleichtern:
 
KfW-Darlehen: Die KfW bietet eine ganze Reihe von Darlehens- und Zuschussprogrammen an, zum Beispiel die Programme 151, 152 und 153 zum energetischen Sanieren und Bauen. Die Darlehen bieten Zinskonditionen unter dem Marktpreis und müssen über die finanzierende Bank beantragt werden. www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/
 
BAFA-Programme: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert zum Beispiel das Heizen mit erneuerbaren Energien oder die Energieberatung. www.bafa.de