Montag, 26.09.2011 | Autor: heihec

Energiewende: Hausbesitzer verunsichert

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News: Bis 2022 soll die Energiewende in Deutschland umgesetzt werden. Hauseigentümer sollen ihren Beitrag dazu durch die energetische Sanierung beitragen. Doch ohne steuerliche Anreize und langfristige sowie verlässliche Förderungen sind Hausbesitzer verunsichert, in die Energiewende zu investieren.

Die Bundesregierung hat sich die Energiewende bis 2022 zum Ziel genommen. Einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels sollen unter anderem die Hausbesitzer leisten, indem sie ihr Eigentum energetisch sanieren. Doch ohne steuerlichen Anreiz und sichere Förderungen sind die Hausbesitzer verunsichert. Darauf weist die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund Deutschland in einer aktuellen Pressemitteilung hin.

Einbruch bei Förderkrediten zur energetischen Sanierung

Von Januar bis Juni diesen Jahres hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Programm "Energieeffizient sanieren" 62 Prozent weniger Geld für Förderkredite ausgegeben als im gleichen Vorjahreszeitraum. Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann: "Dieser dramatische Einbruch lässt darauf schließen, dass die Hauseigentümer derzeit sehr verunsichert sind. Wir benötigen langfristig gültige Anreize, damit die Eigentümer ihre Investitionsentscheidungen sicher planen können. Nur wenn die Bundesregierung jetzt die Weichen stellt, werden die Hauseigentümer ihren Beitrag zur Energiewende leisten können."

Bundesregierung muss Anreize für Energiewende schaffen

Damit die Hausbesitzer ihren Wohngebäudebestand so sanieren, wie die Bundesregierung wünscht, und diese sich auch für die Hauseigentümer rechnet, sollte der Bund steuerliche Anreize, langfristig verlässliche Förderungen durch die KfW und eine Reform des Mietrechts durchsetzen.

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Lässt der Vermieter seine Immobilie energetisch modernisieren, dann muss der Mieter kooperieren - zumindest dann, wenn die Modernisierung von einer Behörde angeordnet wurde.