Energiepolitik: Lob für die Bundesregierung

Nun ist es beschlossen: Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm des Bundes wird aufgestockt auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Damit stehen privaten Bauherren und Immobilieneigentümern wieder mehr Fördergelder zur Verfügung. "Das ist zwar noch nicht genug, aber wir halten es für einen Schritt in die richtige Richtung", sagt Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB) in einer Pressemitteilung zur Energiepolitik der Bundesregierung. "Statt ständig wechselnder Programme mit Mittelkürzungen bekommen Bauherren und Besitzer älterer Immobilien nun endlich Planungssicherheit. Die Politik fordert nicht mehr nur, sie fördert endlich auch wieder", so Penningh.
Fördergelder als Anreiz zur energetischen Sanierung
Der VPB hält die Aufstockung der Fördergelder für ein dringend notwendiges Mittel, um die energetische Sanierung des privaten Wohnungsbestandes voranzutreiben. Die Förderung biete demnach Anreize für Hausbesitzer, die eine Modernisierung nicht komplett aus eigener Tasche bezahlen können. "Das haben wir in den vergangenen Jahren häufig beobachtet: Angesichts fünf- bis sechsstelliger Sanierungskosten, beispielsweise für ein Nachkriegshaus, haben viele Besitzer resigniert und lieber gar nichts gemacht. Sie wollten sanieren, konnten es sich aber nicht leisten", fasst Bausachverständiger Penningh die Situation auf dem Markt zusammen. "Mit den nun um 50 Prozent aufgestockten, längerfristig angelegten Zuschüssen, wird das Investment Privathaus wieder attraktiv." Im Rahmen der Beschlüsse zur Energiepolitik verspricht die Bundesregierung auch steuerliche Anreize für private Haussanierer.
meineimmobilie-Tipp
Wenn Sie für Ihren Neubau oder Ihre Bestandsimmobilie Fördergelder beantragen möchten, wenden Sie sich an Ihre Hausbank, einen Eigentümerverband oder eine Verbraucherzentrale und fragen gezielt nach den KfW-Programmen. Zuschüsse geben außerdem noch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und einzelne Bundesländer.

