Donnerstag, 15.03.2012 | Autor: mb, Foto: © jelwolf - Fotolia.com

Energiekosten: Spartipps für Strom und Heizung

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Worum geht´s
  • steigende Energiekosten
  • Energieverbrauch im Haushalt reduzieren
  • Geld sparen
Stichworte zu diesem Thema

Die Energiekosten steigen weiter an und machen mittlerweile einen erheblichen Teil der Wohnkosten aus. In den meisten Haushalten gibt es jedoch auch Einsparmöglichkeiten beim Heizungs- und Stromverbrauch. Mit ein paar kleinen Veränderungen lassen sich die Ausgaben für Energie drücken.

Die Jahresabrechnungen der Energieversorger treiben vielen Hauseigentümern und Vermietern den Schweiß auf die Stirn. Die Strom- und Heizkosten steigen seit Jahren. Bis 2030 soll sich diese Entwicklung noch fortsetzen, prognostiziert die Europäische Union im Energiefahrplan 2050.

Verbraucher können die Energiekosten nur drücken, indem sie ihren Verbrauch reduzieren. „Das lässt sich mit einfachen Schritten erreichen und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt“, erklärt Ramona Schalek von TÜV Rheinland in einer Pressemitteilung. Die Expertin für Energieeffizienz schätzt, dass jeder mit Verhaltensänderungen Einsparungen von bis zu 15 Prozent erreichen kann.

Heizung überprüfen

Einsparmöglichkeiten gibt es zum Beispiel bei der Heizung. Ist sie nicht richtig eingestellt, verbraucht sie in den meisten Fällen zu viel Energie. Eine regelmäßige Überprüfung durch einen Fachmann zahlt sich aus. Er sorgt zum Beispiel mit dem hydraulischen Abgleich dafür, dass alle Heizkörper gleichmäßig erwärmt werden.

Ein Entlüften der Heizung kann auch dazu beitragen, dass die Anlage besser läuft. Und die Kontrolle der Raumtemperatur bietet ebenfalls Einsparmöglichkeiten: Jedes Grad weniger Temperatur spare etwa sechs Prozent Energie, so der TÜV. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 22 Grad. Zeigt das Thermometer mehr an, wird Energie verschwendet.

Energiesparende Beleuchtung

Neben der Heizung lohnt sich auch ein Blick auf den Energieverbrauch durch die Wohnungsbeleuchtung. LED- und Energiesparlampen sind um bis zu 80 Prozent energieeffizienter als herkömmliche Glühbirnen. „Mittlerweile gibt es große Fortschritte bei den Lichtfarben“, weiß die Expertin von TÜV Rheinland. Viele LED-Leuchten wirken nicht mehr so kühl, sondern schaffen inzwischen eine behagliche Atmosphäre.

Beim Kauf von LED sollte man neben dem Lichtstrom (auf der Verpackung in Lumen angegeben) die richtige Lichtfarbe beachten. Für den Privatgebrauch bieten sich Leuchten mit „warmweißer“ Lichtfarbe um die 2700 Kelvin an, rät der TÜV.

Auch beim Kauf von elektrischen Geräten sollten Verbraucher grundsätzlich auf eine möglichst hohe Energieeffizienz achten. Das gilt vor allem für Computer, Fernseher, Kühlgeräte, Waschmaschinen und Trockner. Sie zählen zu den größten Energieschluckern im Haushalt.

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 meineimmobilie.de-Tipp

Manchen elektrischen Geräten fehlt ein richtiger Ausschaltknopf. Viele Fernseher zum Beispiel wechseln in der Regel nur in den Stand-By-Betrieb, wenn sie abgeschaltet werden.

 

Auch dann verbrauchen sie Energie. Sie können diese Geräte an eine ausschaltbare Steckdosenleiste anschließen. Damit stellen sie sicher, dass sie zum Beispiel nachts oder während ihrer Abwesenheit nicht unnötig Energiekosten verursachen.