Donnerstag, 10.05.2012 | Autor: Heidi Hecht

Energetische Sanierung mit Beratung

Worum geht´s
  • Zuschüsse für energetische Sanierung
  • Förderung der Energieberatung
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Ordentliche Dämmung, dichte Fenster, innovative Heizung – für die energetische Sanierung hält der Staat Zuschüsse für Planung und Baubegleitung bereit. Darum sollten Immobilieneigentümer eine umfangreiche Sanierung nicht ohne einen zertifizierten Energieberater vornehmen.

Immobilieneigentümer, die ihre Immobilie energetisch sanieren, sollten nicht auf die stattlichen Zuschüsse für die Planung und Baubegleitung verzichten. Darauf weist die BHW-Bausparkasse in einer aktuellen Pressemitteilung hin.

Zuschüsse für energetische Sanierung

Darlehen für die energetische Sanierung sind bei der KfW Förderbank erhältlich. Das bundeseigene Institut vergibt zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Voll- oder Teilsanierungen bis zu 75.000 Euro. Bedingung dafür ist, dass ein Sachverständiger die erfolgreiche Fertigstellung bestätigt. "Gleich beim Modernisierungsstart sollten Hausbesitzer einen Energieberater in die Planung einbeziehen. Dieser hilft, die besten Sparmaßnahmen aufzudecken", empfiehlt Bernd Neuborn von der BHW-Bausparkasse. Laut dem Bundesverband der Gebäudeenergieberater liegen die Kosten für eine umfassende Energie-Beratung zwischen 800 und 1.200 Euro. Sie werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit bis zu 450 Euro bezuschusst.

Zuschüsse für die Baubegleitung

"Bei umfangreichen Baumaßnahmen ist zusätzlich eine Baubegleitung durch einen Energieberater oder Architekten sinnvoll", so BHW-Experte Neuborn. Der Fachmann kontrolliert die Qualität der Arbeiten und beanstandet Mängel. Hausbesitzer sollten mit Beratungskosten von mindestens 1.000 Euro rechnen. Die werden zu 50 Prozent von der KfW bezuschusst. Der Förderhöchstsatz beträgt 4.000 Euro.

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 meineimmobilie.de-Tipp

Bauherren können für die Modernisierung eine Vielzahl an Förderungen nutzen. Es gibt Angebote von Energieversorgern, KfW-Darlehen und Zuschüsse sowie Programme, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vergeben werden. Wichtig dabei: Erst Fördermittel beantragen, Bescheid abwarten und dann die Aufträge an die Handwerker erteilen.