Dienstag, 15.04.2008 | Autor: heihec/mb, Foto: © sasel77 - Fotolia.com

Dämmen mit natürlichen Holzfasern

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Worum geht´s

Mit Holzfaserdämmplatten richtig dämmen.

News: Energiesparmaßnahmen spielen heute eine große Rolle. Durch die gestiegenen Energiepreise lohnt es sich für Immobilienbesitzer, in den Substanz- und Funktionserhalt der Immobilie zu investieren.

Dämmmaßnahmen sind durch den Anstieg der Energiepreise beliebt. Doch nicht bei allen Immobilien darf die Fassade verändert werden, da sie unter Denkmalschutz steht, die bebaubare Fläche ausgeschöpft ist oder der Außenputz noch aussieht wie frisch gestrichen.

Statt dessen kommen die natürlichen Dämmstoffe aus Holzfasern in Betracht, denn diese werden von innen angebracht. Der Einsatz von Holzfaserdämmstoffen in Innenräumen zielt auf trockene Wände, die dazu beitragen, Energie und Verband Holzfaser Dämmstoffe. "Erst anhand dieser Bestandsaufnahme lässt sich sachgerecht entscheiden, wie die Innendämmung am besten auszuführen ist. Der bauliche Zustand des Hauses spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Art der Nutzung der aufzudämmenden Räume."

Bausubstanz beim Dämmen erhalten

Bei der Montage von Holzfaserdämmplatten in Innenräumen muss der Handwerker darauf achten, dass keine zusätzlichen Schall- und Wärmebrücken entstehen. Solche unerwünschten Übertragungswege können beispielsweise aus mechanischen Verankerungen entstehen. Vollflächiges Verkleben auf der vorbereiteten Wandfläche gilt bei Innendämmungen auf Mauerwerk deshalb als Mittel erster Wahl.

Holzfaserdämmplatten regulieren Feuchtigkeit

Von großer Bedeutung ist auch die Feuchte regulierende Funktion der Innenraumdämmung, da beim Kochen, Duschen, Händewaschen sowie über Nacht im Schlaf Dampf an die Raumluft abgegeben wird. Holzfaserdämmplatten zur Anwendung in Innenräumen sind ab Werk diffusionsoffen eingestellt.

Das bewirkt, dass sie etwa ein Fünftel ihres Eigengewichts an Raumluftfeuchte aufnehmen können, ohne dass ihre dämmende Wirkung beeinträchtigt wird. Müssen größere Mengen an Feuchtigkeit gepuffert werden, kann eine Dampfbremse erforderlich sein. Welche Produkte am besten verwendet werden, sollte ein versierter Fachmann anhand der Gegebenheiten vor Ort entscheiden.

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Natürlich, schadstofffrei, energieeffizient und ausgezeichnet mit dem Deutschen Umweltpreis 2013: Thermo-Hanf gilt als herausragender Dämmstoff für Wand, Fassade, Decke und Boden.
Energiesparen in den eigenen vier Wänden schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Eine energetische Sanierung bedeutet zwar zunächst finanziellen Aufwand, kann sich aber durchaus lohnen. Die größten Defizite eines Bestandshauses liegen meist in der Dämmung der Außenhülle und im Heizsystem.
Topstory: Steigende Strom- und Heizkosten, strengere gesetzliche Auflagen bei Gebäuden: Für Hausbesitzer spielt das Thema Energie eine immer größere Rolle. Auch Materialforscher und Bauindustrie ziehen mit und bringen eine Fülle von neuen Baustoffen auf den Markt, die im besten Fall energiesparend, kostengünstig und gesund zugleich sind.

 meineimmobilie.de-Tipp


Da es bei einer Fassade keinen Sinn macht, nur Teile zu sanieren gilt: Entweder ganz oder gar nicht. Vor diesem Hintergrund sollten Hausbesitzer vor einem geplanten Anstrich oder größeren Rissausbesserungen überlegen, gleich die Wärmedämmung zu erneuern.