Montag, 22.07.2013 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Tiberius Gracchus - Fotolia.com

Bitte bleifrei: Trinkwasserverordnung senkt Bleigehalt in Wasserleitungen

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Worum geht´s
  • Bleirohre zum Trinkwassertransort in Immobilie austauschen
  • Ab 1.12.2013 gilt ein neuer Grenzwert für den Bleigehalt im Trinkwasser
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Ab dem 1.12.2013 gelten für den zulässigen Bleigehalt in Wasserleitungen strengere Vorgaben. Eigentümer sollten deswegen bleihaltige Trinkwasserleitungen möglichst schnell austauschen.

Laut Trinkwasserverordnung liegt ab kommenden Dezember der Grenzwert für Blei im Trinkwasser bei 0,01 Milligramm pro Liter. Hauseigentümer sollten daher rechtzeitig alte Trinkwasserleitungen aus Blei austauschen lassen. Dazu rät der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in einer aktuellen Pressemitteilung.

Bis wann Sie Ihre Bleirohre austauschen müssen

Davon betroffen sind insbesondere Eigentümer von Immobilien, die vor 1973 in Nord- und Ostdeutschland gebaut wurden. In Süddeutschland wurden Bleirohre zum Transport von Trinkwasser bereits 1878 verboten. Der Grenzwert von 0,01 Milligramm pro Liter muss an den Stellen eingehalten werden, an denen Trinkwasser entnommen werden kann.

Wird er nicht eingehalten, darf das Wasser nicht mehr getrunken werden. Haus & Grund weist darauf hin, dass Vermieter, die ihren Mieter vorsätzlich oder fahrlässig bleiverseuchtes Trinkwasser zur Verfügung stellen, eine Straftat begingen.

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Erstmals führt die Trinkwasser-Verordnung verbindliche Regeln für Materialien und Werkstoffe ein, die in Kontakt mit Trinkwasser kommen. Denn falsche Materialien können unerwünschte Stoffe in das Trinkwasser abgeben.

 meineimmobilie.de-Tipp

Eigentümer, die sich nicht sicher sind, ob ihr Gebäude betroffen ist, sollten durch eine Probeentnahme und eine Laboruntersuchung den Bleigehalt prüfen lassen.