Montag, 12.03.2012 | Autor: heihec

Bau- und Wohntrends 2012

Worum geht´s
  • Wohntrends 2012
  • Ausbaufähige Häuser
  • Fassadendämmung mit Stil
  • Gesundes Wohnen

Ausbaufähige Häuser, stilvolle Fassadendämmung und gesundes Wohnen: Die Bau- und Wohntrends dieses Jahr drehen sich für Vermieter um geldschonende Bauweisen, energetische Maßnahmen und gesunde Baumaterialien.

Bauweisen, die den Geldbeutel schonen. Energetische Maßnahmen, die Umwelt und auch Auge erfreuen. Und Baumaterialien, die die Gesundheit erhalten. Die BHW-Bausparkasse stellt die Bau- und Wohntrends 2012  in einer aktuellen Pressemitteilung vor.

Bautrend 1: Die neue Einfachheit

Das Eigenheim in Deutschland bleibt bezahlbar – durch günstige Zinsen und neue Konzepte für preiswertes und ausbaufähiges Bauen. Viele Hausbauer verzichten gerne auf teure, komplizierte Gestaltungen und entscheiden sich für ausbaufähige Häuser. Bielefelder Architekt Hans-Friedrich Bültmann bestätigt den Trend zur neuen Einfachheit. "Vor allem junge Menschen begeistern sich für das Konzept eines flexiblen Starterhauses." Das Basismodell nach dieser Idee hat 70 Quadratmeter Wohnfläche, die ab 70.000 Euro zu haben sind. Bültmann: "Die Größe reicht für ein Paar völlig aus – und das Haus lässt sich bei Bedarf später leicht erweitern."


Bautrend 2: Energetisch sanieren wird stilvoll


Energiesparen liegt im Trend: Rund 900 Millionen Quadratmeter deutscher Außenwände sind mit Dämmplatten ausgelegt – das entspricht in etwa der Fläche Berlins. Und es werden 2012 deutlich mehr. Doch nicht immer stechen die Sanierungen positiv ins Auge. "Die Möglichkeiten für die optische Aufwertung der Immobilie rücken zunehmend ins Blickfeld", beobachtet Rüdiger Grimmert von der BHW-Bausparkasse. "Ökologisch sinnvolle Baumaßnahmen lassen sich heute sehr gut in zeitgemäßes Design kleiden. Das gilt besonders für die Haushülle." Neben verschiedenfarbigen Putz-Varianten können auch Holz, Keramik und Metall als Oberfläche verwendet werden. Wird Wert auf regional typische Baustile gelegt, können auch Klinker-Verblendungen zum Einsatz kommen.


Wohntrend 3: Im Fokus: Gesundes Wohnen


Baufamilien und Modernisierer achten besonders auf gesundes Raumklima und hochwertige Ausstattung. Baustoffe und Einrichtung stehen daher auf dem Prüfstand, denn bis zu 20.000 verschiedene chemische Verbindungen kommen bei Hausbau oder Renovierung zum Einsatz, weitere werden für Möbel, Bodenbeläge oder auch Textilien verwendet. Nicht alle sind gesundheitlich unbedenklich – Allergien und Erkrankungen nehmen zu. Jeder fünfte Bundesbürger klagt heute bereits über Überreaktionen seines Immunsystems.

"Die Nachfrage nach schadstofffreien Baumaterialien steigt weiterhin", erläutert Iris Laduch-Reichelt von der BHW-Bausparkasse.  Und auch Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund erfährt starken Zulauf. "Früher erkundigten sich Verbraucher vor allem zu den klassischen Allergienauslösern wie beispielsweise Pollen oder Hausstaub. Jetzt wird allergiearmes Bauen und Wohnen immer wichtiger."
 

Kommentare (1)

14.3.2012, 13:48 Uhr von radiaesthesie Profil ansehen
Viele Architekten und Bauträger berücksichtigen heute schon bei der Planung ein integriertes Neutralisationssystem in Gebäuden, welches erfolgreich gegen geologische und technische Störzonen eingesetzt wird. http://radiaesthesie.blogspot.com/2012/02/bauen-wohnen-leben.html

 meineimmobilie.de-Tipp

Damit der optimale Dämmeffekt erzielt wird, muss die Wärmedämmung Ihr Haus möglichst optimal abdichten. Bei Kältebrücken durch unsachgemäße Ausführung entstehen leicht Schimmelherde in der Wohnung. Wichtig dabei: Diese Luftdichte der Fassade stellt auch höhere Anforderungen an die Bewohner: Sie sollten gut und regelmäßig die Zimmer durchlüften. Denn die ansteigende Luftfeuchtigkeit durch Körperausdünstungen und Wasserdampfbildung in Küche und Bad kann nicht mehr durch die Wände ausgeglichen werden.