Mittwoch, 09.04.2008 | Autor: heihec/Jansch

Zeit für einen Tapetenwechsel

Worum geht´s

Der Tapetenwechsel steht alle paar Jahre an. Das ist handwerkliche Arbeit, die mit ein paar Tipps ganz gut klappen kann.

Stichworte zu diesem Thema

Topstory: Tapeten zaubern schöne Muster und Strukturen in jedes Zuhause. Wer seine Wände verschönern will, braucht das richtige Material und die richtige Strategie. Beachtet der Heimwerker folgende Tipps, kann beim Tapezieren nichts mehr schief gehen.

Vor Beginn der Tapezierarbeiten ist es wichtig, alle Oberflächen, die nicht gestrichen werden, sorgfältig mit einer Abdeckfolie und Malerkrepp abzukleben. Dazu gehören beispielsweise Fußböden, Möbel oder Fenster- und Türrahmen.

Beim Abkleben sollte das Klebeband stets eine gerade Linie bilden, damit saubere und gerade Abschlüsse beim Ablösen des Klebebandes entstehen.

Untergrund zum Tapezieren vorbereiten

Für ein sauberes Tapezierergebnis spielt der Untergrund eine wichtige Rolle. Er muss glatt, sauber und trocken sein. Gibt es Unebenheiten, sollten diese mit Füllspachtel ausgeglichen werden. Neu verputzte Wände sollten zunächst grundiert werden.

Nicht zu vergessen sind die Steckdosen und Lichtschalter. Diese müssen entfernt werden. Achtung: Bitte beim Tapezieren sicherheitshalber den Strom abschalten, sonst kann der nasse Tapetenkleister einen Kurzschluss verursachen.

Tapeziermaterial auswählen

Die richtige Wahl des Kleisters und das richtige Ansatzverhältnis sind entscheidend für die einwandfreie Verarbeitung. Friedhelm Müller, Trainer der Deshalb gilt Grundsätzlich: Je schwerer die Tapete und je größer ihre Saugfähigkeit ist, desto dicker muss der Kleister angesetzt werden. Lieber dick angerührten Kleister dünn auftragen als umgekehrt. Der Kleister muss gründlich eingerührt werden und quellen, bis er homogen und fast transparent wird. Die richtige Verarbeitung und Kleistersorte ist aus dem Tapeten-Beipackzettel zu ersehen. Bei der Tapete gilt: Lieber mehr Geld in gute Qualität investieren.

Tapezieren lässt es sich am Besten zu zweit. Während der eine auf der Leiter stehend die Bahnen anbringt, kann der andere bereits die Tapete zuschneiden oder ankleistern. Hier gilt der Grundsatz: Immer vom Fenster in den Raum arbeiten. Dadurch werden eventuell entstehende Überlappungen nicht sichtbar. Es empfiehlt sich, direkt neben dem Fenster zu beginnen und von da aus die Fensterwand und die restlichen Wände zu tapezieren.

Kleister auftragen

Die erste zu tapezierende Bahn wird mit Überstand an der Decke angesetzt, um eventuelle Höhenunterschiede auszugleichen. Die Tapete nach der Senkrechten ausrichten und von der Mitte aus zu den Seiten blasenfrei andrücken.

Schwierigkeiten beim Tapetenwechsel

Ein weiteres Problem beim Tapezieren bringen die Heizkörper mit sich. Hinter ihnen ist es meistens so eng, dass das Tapezieren schwierig wird. Die Tapeten lassen sich dort besser einfädeln, wenn die exakt vorgeschnittenen Bahnen streifenweise eingeschnitten hinter den Heizkörper gedrückt werden. Häufig wird aber auch von allen Seiten her nur ca. 10 - 20 cm unter den Heizkörper tapeziert.

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Vermieter können Mieter im Vertrag zu Schönheitsreparaturen verpflichten - aber das funktioniert nicht immer. In den vergangenen Monaten hat der Bundesgerichtshof einige zu starre Formulierungen gekippt. So entschieden die Richter in einem Urteil (<a data-cke-saved-href="HYPERLINK" href="HYPERLINK" "http:="" juris.bundesgerichtshof.de="" cgi-bin="" rechtsprechung="" document.py?gericht="bgh&Art=en&sid=bc465dfb26838939aec6935ac5491909&client=%5B'12'%2C+'12'%5D&client=%5B'12'%2C+'12'%5D&nr=41757&pos=0&anz=1&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=bc465dfb26838939aec6935ac5491909&client=%5B%2712%27%2C+%2712%27%5D&client=%5B%2712%27%2C+%2712%27%5D&nr=41757&pos=0&anz=1" target="_blank">VIII ZR 316/06), dass die Endrenovierungsklausel unwirksam sei, auch wenn der Mietvertrag keine Pflicht des Mieters vorsieht, während des Mietverhältnisses zu renovieren.