Dienstag, 11.01.2011 | Autor: heihec

Wintergarten für Sommergefühle

News: Auch im Winter können Hausbesitzer Natur und Landschaft bei ungemütlichen Witterungen bequem aus dem Wintergarten genießen. Doch der gläserne Anbau bedarf hoher Anforderungen an Planung und Konstruktion - besonders im Bezug auf die Wärmedämmung.

Wohnzimmer mit Ausblick, lichtdurchflutetes Arbeitszimmer oder tropisches Pflanzen-Paradies: Ein Wintergarten bietet viel Raum für individuelle Wohnwünsche zu jeder Jahreszeit. Um sich den Zugewinn an Wohnqualität über das ganze Jahr zu sichern, seien die Anforderungen an die Planung und Konstruktion des Wintergartens sehr hoch, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der BHW-Bausparkasse.

Dämmung für den Wintergarten

"Die große Glasfläche lässt mit der Sonne auch Licht und Wärme in das Haus. Letztere ist jedoch schnell wieder verschwunden, wenn die Wärmedämmung unzureichend ist", so Iris Laduch-Reichelt von der BHW-Bausparkasse. Da Glas nur etwa ein Viertel der Dämmleistung einer Wand aufweist, sollten die Glasflächen modernsten Anforderungen entsprechen. So stellen modernes Wärmeschutzglas und gut dämmende Profile im Wintergarten sicher, dass der Hausbesitzer nicht zum Fenster hinaus heizt.

Heizsysteme für den Wintergarten

Trotz bester Glasflächen und Profile muss die Heizleistung im Wintergarten höher sein, als in Räumen mit massiven Wänden. Glas speichert die Wärme schlechter als Mauerwerk. "Empfehlenswert ist der Einbau eines innovativen Brennwertkessels in Verbindung mit einer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung", erklärt BHW-Expertin Laduch-Reichelt. "Die Module können direkt in das Wintergartendach integriert werden." Auch eine Wärmepumpe kann die ideale Lösung sein: Wird eine Fußbodenheizung installiert, nutzt sie die niedrigen Vorlaufzeiten einer Wärmepumpe optimal.

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Wie alle Anbauten sind Wintergärten genehmigungspflichtig. Reichen Sie deshalb vor Baubeginn einen Antrag auf Baugenehmigung und die Bauvorlage bei Ihrer Gemeinde oder dem Bauamt der Stadtverwaltung ein.