Montag, 15.06.2015 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © topdeq - Fotolia.com

Wimbledon- statt Stoppelrasen: So bekommen Sie das jetzt noch hin

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Worum geht´s

Wertvolle Rasenpflegetipps für Haus- und Gartenbesitzer.

Vom 29.6.2015 bis zum 12.7.2015 wird in Wimbledon wieder Tennis auf dem Rasen gespielt: Auf einem perfekten Rasen! 

Satt grün! Ohne Moos und Löwenzahn wohlgemerkt! Eben der perfekte Rasen! Sie wünschen sich auch so einen herrlich grünen und gesunden Vorzeige-Rasen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Sie, wie Sie Ihren Rasen in Topform bringen. Und das noch vor Wimbledon.

Mähen, vertikutieren, nachsäen und düngen: Im Juni heißt es Endspurt in Sachen Rasenpflege, denn sonst wird´s zu heiß!

Deswegen sollten Hausbesitzer diesen letztmöglichen Zeitpunkt in der Gartensaison nutzen und ihren Rasen auf die Hochsaison vorbereiten. Das Onlineportal www.bauemotion.de gibt dazu hilfreiche Tipps für das "sattgrüne Rasenpflegeprogramm".

Beim Rasenmähen heißte es: Die Länge macht´s 

Saftige Grashalme sprießen bei der derzeitigen Witterung kräftig aus dem Boden, deswegen ist es im Juni sinnvoll, mindestens einmal pro Woche zu mähen. Über die Sommermonate reicht es dagegen, wenn Sie nur alle 2 Wochen mähen. Ab Herbst nur noch bei Bedarf, weil sich der Rasen bereits auf die Wachstumspause einstellt.

Wie kurz Sie den Rasen mähen sollten, richtet sich danach, ob Sie einen Nutz- oder Zierrasen haben wollen. Für Nutzrasen, auf dem auch schon mal gespielt oder herumgelaufen wird, empfiehlt sich eine Höhe von 3 bis 5 Zentimeter, während ein Zierrasen auf 2 bis 4 Zentimeter gekürzt werden sollte. 

Rasen vertikutieren hilft gegen unerwünschtes Moos und Unkraut

Gerade, wenn sich Moos und Unkraut im Rasen breitgemacht haben oder der Filz abgestorbenen Grases die zarten Halme des Rasens behindert, empfiehlt es sich dringend, den Rasen zu vertikutieren.

Der Vertikutierer reißt die Grasnarbe auf, beschädigt das Wurzelwerk von Moos oder Unkraut und holt alten Filz hervor. So kann Ihr Rasen wieder richtig atmen und kann eine Nachsaat sowie Dünger besser aufnehmen.

Düngen und wässern Sie Ihren Rasen regelmäßig

Wenn der Rasen nicht richtig wächst und das Grün ausbleibt, fehlt es ihm an Nährstoffen. Wer dagegen regelmäßig düngt, wird mit einem gesunden Rasen belohnt. Generell wird empfohlen, den Rasen drei Mal im Jahr zu düngen: im Frühjahr, im Spätsommer und zum Abschluss der Wachstumsperiode.

Damit der Dünger besser von dem Boden aufgenommen wird, lohnt es sich, die Rasenfläche anschließend zu wässern. Und auch in den heißen Monaten spielt die Bewässerung eine große Rolle. Im Idealfall sollte morgens mindestens eine halbe Stunde und in trockeneren Perioden alle zwei bis drei Tage ausgiebig gewässert werden.

Ständig kurzes Gießen bringt den Pflanzen nichts und auch die kurze Dusche aus dem Gartenschlauch am Abend heißer Tage schafft lediglich Verdunstungsfeuchte statt Bodendurchnässung, da der Boden noch zu aufgeheizt ist.

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Bei haushaltsnahen Dienstleistungen handelt es sich um solche Arbeiten, die normalerweise von den Haushaltsmitgliedern selbst erledigt werden, wie beispielsweise Heckenschneiden, Beetpflege oder regelmäßiges Rasenmähen. Aufwendungen dafür können Sie in Höhe von bis zu 4.000 Euro (20 Prozent von bis zu 20.000 Euro) pro Jahr von der geforderten Steuernachzahlung abziehen.