Weniger Energieverbrauch in deutschen Haushalten

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts mussten die Verbraucher zwischen den Jahren 2000 und 2008 eine Preissteigerung von 64 Prozent für Wohnenergie hinnehmen. Das lege den Schluss nahe, dass die Einsparungen beim Energieverbrauch in hohem Maße eine unmittelbare Folge eines veränderten Heizverhaltens der Haushalte waren, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesamts. Hinzu kommt, dass bei Neubauten mittlerweile strenge Regeln für die Dämmung gelten. Auch bei vielen Bestandsgebäuden wurden die Dämmeigenschaften verbessert.
Während der Energieverbrauch für Raumwärme in den vergangenen Jahren um 16 Prozent zurückgegangen ist, legten die Haushalte beim Stromverbrauch zu. Dies sei laut Statistischem Bundesamt auf eine höhere Anzahl von Haushaltsgeräten zurückzuführen.
Eine deutliche Veränderung gab es der Statistik zufolge bei den Energiequellen. Der Verbrauch von Mineröl durch private Verbraucher hat sich seit dem Jahr 2000 um rund 33 Prozent verringert. Kohle und Erdgas werden ebenfalls weniger nachgefragt. Dagegen können die "sonstigen Energieträger" - also Brennholz und Holzpellets - mit einem Plus von 20 Prozent einen regelrechten Boom verzeichnen.
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Oft lässt sich der Energieverbrauch im Haushalt schon durch ein paar kleine Gewohnheitsänderungen verringern. Einige moderne Fernsehgeräte haben zum Beispiel keinen Ausschaltknopf und verbrauchen deshalb permanent Energie, weil sie im Stand-by-Modus laufen. Hier hilft nur: Stecker ziehen oder eine Steckdosenleiste mit Schalter besorgen.
