Donnerstag, 07.03.2013 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

Wellness pur - Modernisierung des Badezimmers

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
Worum geht´s
  • Badezimmer modernisieren
  • Förderung vom Staat erhalten
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Viele Immobilienbesitzer planen dieses Jahr, ihr Badezimmer zu modernisieren. Denn ebenerdige Duschen, neue Grundrisse und Gestaltungsideen frischen triste Nasszellen zu komfortablen Wellness-Zonen auf.

Täglich 40 Minuten hält sich ein Deutscher durchschnittlich im Badezimmer auf, in der nächsten Zeit könnten es aber auch ein paar Minuten mehr werden. Denn für die 44 Millionen Badezimmer hierzulande gilt: Sie werden immer schicker. Nach einer aktuellen Pressemitteilung der BHW-Bausparkasse steht für viele Immobilieneigentümer in diesem Jahr die Modernisierung des Badezimmers auf dem Plan.

Modernisieren: Barrierefreiheit fürs Bad

Die meisten Modernisierungen von Badezimmern zielen auf Barrierefreiheit, das gilt für alle Altersgruppen", bestätigt Ralf Palm von der BHW-Bausparkasse. "Die Maßnahme steigert den Wert der Immobilie, unabhängig davon, ob diese selbst genutzt oder vermietet ist." Und barrierefreie Umbauten werden vom Staat gefördert. Im Programm „Altersgerecht Umbauen (159)“ fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen.

Trends für das neue Badezimmer

"Badplaner gehen heute spielerisch mit dem Raum um", beobachtet Verbandssprecher Jens Wischmann. Für Dusche und Waschtisch werden an beliebiger Stelle niedrige Wände eingezogen, die als Raumteiler fungieren und Rohre oder Wasserleitungen verstecken. Im Trend: Holz für Badmöbel oder Fußböden und Oberflächen in unterschiedlichen Farben oder Strukturen.

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News: Junge Bauherren sollten bereits ans Alter denken und bei der Planung fürs neue Haus auf Barrieren verzichten. Wer schon ein Haus hat, das altersgerecht umgebaut werden muss, kann dafür staatliche Förderung erhalten.
„Barrierefreies Wohnen“ heißt ein Schlagwort unserer Zeit. Es geht darum, Häuser senioren- und behindertengerecht zu machen. Ob durch eine Rollstuhlrampe am Hauseingang oder eine Verbreiterung der Türen. Ob durch die Anbringung von Haltegriffen im Bad oder den Einbau einer Sitzwanne. Allerdings sind solche Umbauten nicht ganz billig. Nur gut, dass Sie die Kosten absetzen können.
Topstory: Behinderte Menschen brauchen eine barrierefreie Wohnung. Nicht nur, um Verletzungsgefahren vorzubeugen, sondern vor allem, damit sie sich zu Hause frei bewegen und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Oft sind es kleine Veränderungen, die den Alltag behinderter Menschen in den eigenen vier Wänden erheblich erleichtern.
News: Der Bundestag debattiert über den Haushalt 2012. Gestrichen werden soll unter anderem die staatliche Förderung für das KfW-Programm "Altersgerecht umbauen". Der Bauherrenschutzbund kritisiert die Kürzungspläne.
News: Ab 1. Mai 2010 können Eigenheimbesitzer, die ihre Immobilie fürs Alter barrierefrei umbauen wollen, einen Förderkredit der staatlichen KfW-Bank in Anspruch nehmen.

 meineimmobilie.de-Tipp

Für alle KfW-Programme gilt, dass Sie den Antrag auf Förderung einreichen müssen, bevor Verträge mit Baufirmen geschlossen werden. Die Antragstellung erfolgt dabei ausschließlich über die finanzierende Bank. Sprechen Sie bei der Finanzplanung des Bauvorhabens mit Ihrem Bankberater über KfW-Fördermöglichkeiten.