Montag, 15.02.2016 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © tinadefortunata - Fotolia.com

Türsicherungen im Test: Jede zweite ist schnell geknackt

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Worum geht´s
  • Welche Türsicherungen wirklich vor Einbrechern schützen 

Mit der Scheckkarte die Tür öffnen: Ganz so einfach ist es in den meisten Fällen zum Glück nicht mehr!

 

Aber Quer- oder Vertikalriegel, Kastenzusatzschlösser oder Bandsicherungen können den Einbruchschutz erhöhen. Das verspricht jedenfalls der Handel und bietet dafür verschiedenartige nachrüstbare Türsicherungen an. Allerdings hält nicht jede Türsicherung, was der Hersteller verspricht! 

Vorsicht: 9 von 15 Türsicherungen sind mangelhaft

Es gibt zig verschiedene Arten von Schlössern. Doch nicht alle sind sicher bzw. für Ihre Eingangstür geeignet. 

Querriegelschlösser sperren eine Tür über die gesamte Breite ab. Stangenschlösser verriegeln die Tür von oben nach unten. Kastenzusatzschlösser sind Zusatzriegel für die Schlossseite der Tür und Bandsicherungen sollen das Aufhebeln auf der Scharnierseite verhindern helfen. 

Die Stiftung Warentest nahm Riegel und Schlösser aus jeder dieser Kategorien unter die Lupe. Die Ergebnisse sind alarmierend: 9 von 15 Türsicherungen schnitten mit der Note „mangelhaft“ ab.

Welche Schlösser gegen Einbruch schützen

Bei den Kastenschlössern gab es ein eindeutiges Ergebnis: Davon ist keins zu empfehlen!

Bei den anderen Sicherungen gab es jeweils mindestens ein „mangelhaftes“ Produkt. Dafür gab es jedoch auch welche, die mit „Gut“ und „Sehr gut“ abschnitten. 

Zum Nachrüsten älterer Türen empfiehlt sich ein Querriegel

Im Test kam auch heraus, dass ein Querriegel meist reicht, um eine solide Tür nachträglich zu sichern.

Empfehlenswert sind ein „sehr guter“ und zwei „gute“ Querriegel zu Preisen zwischen 200 und 695 EUR.

Funktioniert ein Querriegel nicht, etwa bei Altbautüren, empfiehlt sich ein „gutes“ Stangenschloss für 595 EUR. Dann ist zusätzlich eine „sehr gute“ Bandsicherung zu Preisen von 78 bzw. 40 EUR sinnvoll.

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Wenn Sie Ihr Haus besser vor einem Einbruch schützen möchten, können Sie direkt bei der Polizei nachfragen, welche Sicherheitsvorkehrungen Sie treffen sollten.