Montag, 06.07.2009 | Autor: heihec

Türsicherungen im Test

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News: Für die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test untersuchte die Stiftung Warentest 15 Türsicherungen. Das Ergebnis: Einbrecher haben oft ein leichtes Spiel. Viele Türsicherungen schlossen mangelhaft ab.

Ein aktueller Test der Stiftung Warentest zeigt, dass selbst teure Türsicherungen kein Hindernis für Einbrecher sind. Von den 15 getesteten Türsicherungen erhielt ein Produkt ein "sehr gutes" Qualitätsurteil, fünf ein "gutes", drei ein "ausreichendes" und sechs Produkte schnitten nur "mangelhaft" ab.

Das Ergebnis des Türsicherungen-Tests

Geprüft wurden vier Produktgruppen: Schließzylinder, Kastenzusatzschlösser, Querriegelschlösser und Türschilde. Testsieger wurde der Schließzylinder von BKS Janus. Er ließ sich weder aufbrechen noch herausziehen und konnte gegen Aufbohrversuche eine Weile standhalten. Ein ähnlich gutes Ergebnis bietet der Ikon Vector, der aber aufgrund einer falschen Sicherheitsklassenangabe abgewertet wurde. Türschilder bilden eine zusätzliche Sicherheit und erschweren das Zerstören des Zylinders. Hier erhielten zwei der drei getesteten Produkte das Urteil "gut". Allein das Ikon PI 2000 zeigte beim Aufmeißeln nicht die notwendige Standhaftigkeit.

Einen guten Einbruchschutz können die Querriegelschlösser bieten. Sie erschweren das Aufhebeln oder Aufbrechen einer Tür enorm. Doch auch hier sollte man darauf achten, was man kauft. Beide Ikon-Modelle bestehen mit einem "Gut", wohingegen die Abus-Modelle durchfallen. Hier versagte der Schließzylinder. Die drei getesteten Kastenzusatzschlösser fallen durch. Sie bieten kaum Schutz. Zwei lassen sich leicht aufhebeln und das Abus-Schloss 9030 ist nicht ausreichend sicher gegen Einbruch.

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