Dienstag, 05.04.2011 | Autor: heihec

Steuerbonus für Gartenarbeit sichern

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News: Mit den ersten Sonnenstrahlen ist es an der Zeit, den Garten auf Vordermann zu bringen. Immobilieneigentümer, die dabei fremde Hilfe in Anspruch nehmen, können die Kosten steuerlich geltend machen.

Immobilieneigentümer sollten jetzt ihren Garten in Ordnung bringen und den Fiskus an den Kosten beteiligen. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin. Das Steuerrecht bietet Immobilieneigentümern zwei Möglichkeiten, um bei der Gartenumgestaltung einen Steuerbonus zu erhalten: Zum einen den Steuerbonus für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen, zum anderen den Steuerbonus für Handwerkerleistungen.

Fiskus an Kosten für Gartenarbeit beteiligen

Haushaltsnahe Dienstleistungen sind Arbeiten, die von den Haushaltsmitgliedern selbst erledigt werden, wie beispielsweise Heckenschneiden, Beetpflege oder regelmäßiges Rasenmähen. Aufwendungen an Fremdfirmen hierfür können in Höhe von bis zu 4.000 Euro (20 Prozent von bis zu 20.000 Euro) pro Jahr von der Steuerschuld abgezogen werden.

Eigentümer, die an ihrem selbstgenutzten Haus oder der selbstgenutzten Eigentumswohnung Erhaltungs-, Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen von Handwerkern durchführen lassen, können den Staat jährlich mit bis zu 1.200 Euro (20 Prozent von bis zu 6.000 Euro) an den Arbeitskosten beteiligen.

Kommentare (2)

14.4.2011, 12:09 Uhr von jstroisch Profil ansehen
Sie haben Recht, ich habe das korrigiert. Die Ursprungspressemitteilung von Haus & Grund war hier auch schon missverständlich formuliert. http://www.hausundgrund.de/presse_859.html
14.4.2011, 10:20 Uhr von immowill Profil ansehen
"Haushaltsnahe Dienstleistungen, wie Gartenarbeit, können durch die Haushaltsmitglieder selbst erledigt werden und die Aufwendungen können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden" ? Das ist mir aber ganz neu. Bisher mussten diese Dienstleistungen durch Firmen oder geringfügig Beschäftigte durchgeführt werden, um sie von der Steuer abziehen zu können. Schliesslich muss ja eine Rechnung beim Finanzamt vorgelegt werden!

 meineimmobilie.de-Tipp


Die Aufwendungen für die Gartenarbeit sind im Rahmen der Steuererklärung geltend zu machen. Die Kosten müssen gegenüber dem Finanzamt nur auf Nachfrage nachgewiesen werden. Dennoch sollten Sie alle Rechnungen und Zahlungsnachweise aufheben.