Dienstag, 01.07.2014 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © fotodrachenei - Fotolia.com

Sicher durchs Gewitter mit dem Blitzableiter

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Worum geht´s
  • Immobilie gegen Gewitter mit einer Blitzschutzanlager absichern 

Sturm, Hitze oder Gewitter: Experten erwarten in naher Zukunft eine deutliche Zunahme von Wetterextremen. Dennoch verpflichtet der Gesetzesgeber - bis auf einige Ausnahmen - Immobilienbesitzer nicht zum Einbau von Blitzschutz. Wer trotzdem vorbeugt, steht sowohl beim Gewitter als auch bei der Versicherung auf der sicheren Seite. 

An jedem Ort in Deutschland donnert und blitzt es 20- bis 40-mal pro Jahr. Doch nach Angaben des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. verfügt nur jedes dritte Wohngebäude über einen Blitzableiter. Zwar schreibt der Gesetzesgeber nur bei Gebäuden, die besonders blitzschlaggefährdet sind oder bei denen ein Blitzeinschlag schwere Folgen haben könnte, eine Blitzschutzanlage vor, doch auch, wer nicht gesetzlich dazu verpflichtet ist, sollte vorbeugen. Heißt es in einer aktuellen Pressemeldung der BHW-Bausparkasse.

Mit Blitzschutz vor Schäden vorbeugen

Rüdiger Grimmert von BHW rät zur Installation einer Blitzschutzanlage besonders dann, wenn man wertvolle Elektronik im Haus hat. „Einige Versicherungsunternehmen kommen nur für den Blitzschaden auf, wenn ein Blitzschutzsystem vorhanden ist. Selbst wenn die Versicherung zahlt – die Daten, die verloren gehen, wenn der Computer kaputt ist, sind meist unwiederbringlich,“ so der Experte. Ideal sind Blitzschutzanlagen, die einen "äußeren" und "inneren" Schutz gewährleisten, denn so ist nicht nur die Immobilie geschützt sondernd auch alle elektrischen Geräte im Haus. 

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Der Blitzschutz an Immobilien leitet nicht nur den Blitz ins Erdreich, sondern schützt auch vor Bränden und Beschädigungen elektronischer Geräte. Gesetzlich wird die Installation eines Blitzschutzsystems für Immobilieneigentümer nicht vorgeschrieben, dennoch lohnt sich die Überlegung.
Dieser Sommer bringt nicht nur enorme Hitzerekorde mit sich, sondern auch rekordverdächtig große Hagelkörner. Die Hagelstürme der vergangenen Tage, die mancherorts Dächer, Fenster und sogar Wärmedämmverbundsysteme auf Hausfassaden durchschlagen haben, werden sicher nicht die letzten gewesen sein.
In Deutschland gibt es etwa zwei Millionen Blitzeinschläge pro Jahr und Schäden in Millionenhöhe. Mit einem Blitz- und Überspannungsschutz können Immobilienbesitzer Schäden vermeiden. 

 meineimmobilie.de-Tipp

Immobilienbesitzer sollten ihre Blitzschutz-Vorrichtung spätestens alle vier Jahre vom Fachmann warten lassen. Erweist sich nämlich das Blitzschutzsystem im Fall des Falles als defekt, kommt die Versicherung nicht für den Schaden auf.