Donnerstag, 11.12.2008 | Autor: heihec

Pinsel ist nicht gleich Pinsel

News: Beim Lackieren kommt es nicht nur auf hochwertiges Material an. Gutes Werkzeug ist ebenso wichtig. Tipps rund um die Wahl des richtigen Streichwerkzeugs.

Beim Streichen von Lacken und Lasuren kommt der Pinsel häufig zum Einsatz, allerdings sollte der Pinsel auch zur Lackart passen. Ein lösemittelbasierter Kunstharzlack benötigt einen Pinsel mit Naturborsten, sogenannte China-Borsten. Diese halten den Lack und geben ihn beim Streichen wieder ab. Für wasserlösliche Acryllacke empfiehlt die DIY-Academy Pinsel mit Kunststoff-Borsten, da Naturborsten beim Kontakt mit Wasser aufquellen.

Ringförmig oder flach

Für ein gutes Ergebnis ist die Form des Pinsels wichtig. Beim flächigen Lackieren sollte man zum Flachpinsel greifen. Feinarbeiten in Ecken und Kanten übernehmen Ring- oder auch Rundpinsel. Für schwer zugängliche Bereiche gibt es den Heizkörperpinsel mit langem Stil. Große Flächen werden mit einer Lackwalze aus Schaumstoff gestrichen, bei noch größeren Bereichen kann ein Sprühsystem helfen.

Doch egal ob Natur- oder Kunsthaar, ringförmig oder flach - für alle Pinsel gilt: Nach dem Streichen reinigen und zum Trocknen möglichst nicht auf die Borsten stellen, da sie sich sonst verformen. Der Pinsel behält seine Qualität, wenn er hängend bis zum nächsten Einsatz aufbewahrt wird.

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