Donnerstag, 25.09.2008 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008

Mieterbund fordert mehr Geld für Heizkosten

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2008
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News: Der Deutsche Mieterbund fordert aktuell, die Wohngelderhöhung um drei Monate vorzuziehen und gleichzeitig die Heizkostenanteile bei der zu berücksichtigenden Miete von Wohngeldempfängern zu verdoppeln.

"Die zum 1. Januar 2009 in Kraft tretende Wohngelderhöhung muss um drei Monate vorgezogen werden. Gleichzeitig sind die Heizkostenanteile bei der zu berücksichtigenden Miete von Wohngeldempfängern zu verdoppeln", forderte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips. "Das Wohngeldgesetz ist Ende 2007 bzw. Anfang 2008 beraten und beschlossen worden. Zu diesem Zeitpunkt konnten Wirkungen und Ausmaß der Energiepreisexplosion dieses Jahres noch nicht ausreichend berücksichtigt werden. Deshalb muss jetzt noch einmal nachgebessert werden."

Wohngelderhöhung und Verdoppelung des Heizkostenanteiles

Nachdem auch der Bauminister Wolfgang Tiefensee und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück für ein Vorziehen der Wohngeldreform auf den 1. Oktober 2008 ausgesprochen habe, erwartet Rips noch die Zustimmung der CDU und CSU. "So können sie mithelfen, dass rund 800.000 einkommensschwächere Haushalte, insbesondere Rentnerhaushalte, drei Monate vorher Anspruch auf die Wohngelderhöhung von durchschnittlich 50 Euro erhalten", erklärte Rips. Spätestens auf der Bauministerkonferenz am 25. und 26. September sollte das Vorziehen der Wohngeldreform von Bund und Ländern endgültig beschlossen werden.

"Das Vorziehen der Wohngeldreform um drei Monate reicht aber nicht aus. Zusätzlich muss der zu berücksichtigende Heizkostenanteil verdoppelt werden", erklärte der Präsident des Deutschen Mieterbundes. Zwar werden bei der jetzigen Wohngeldreform erstmals auf Betreiben des Deutschen Mieterbundes Heizkosten bei der zu berücksichtigenden Miete eingerechnet. Doch der Heizkostenanteil von 24 Euro für einen Einpersonenhaushalt, 31 Euro für einen Zweipersonenhaushalt und 37 für einen Dreipersonenhaushalt reicht aber angesichts der aktuellen Energiepreisexplosion nicht mehr aus.

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