Freitag, 28.11.2008 | Autor: heihec

Mieter profitieren von energetischen Sanierungen

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News: Nach einer Haussanierung durch den Vermieter profitieren die Bewohner davon, obwohl die Miete sich erhöht. Das zeigen Berechnungen der deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Nach einer Sanierung liegt der Anteil von Heizung und Warmwasser an der Warmmiete bei nur rund drei Prozent - gegenüber durchschnittlich 22 Prozent bei unsanierten Gebäuden. Steigen die Energiepreise weiter wie bisher, zahlt ein Bewohner eines energetisch sanierten Hauses nach sechs Jahren weniger Warmmiete, danach nimmt der Kostenvorteil stetig zu.

"Mieter in unsanierten Gebäuden müssen sich langfristig auf deutliche Kostensteigerungen einstellen", so dena-Experte Thomas Kwapich. "Während sie eine deutlich höhere Miete aufgrund der Energiekosten zahlen, entgehen Mieter in energetisch sanierten Häusern der Kostenfalle für Heizung und Warmwasser. Sie wohnen kostensicher und behaglich - auch in der kalten Jahreszeit."

Kostensicherheit und Komfort

Die dena testete in einem Modell "Niedrigenergiehaus im Bestand" mit bundesweit rund 250 sanierten Wohngebäuden das Einsparpotenzial von hocheffizient sanierten Häusern. Durch die Sanierungen können durchschnittlich 85 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser eingespart werden. Damit sinken für den Mieter die Energiekosten erheblich.

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