Donnerstag, 17.06.2010 | Autor: mb

Hitzeschutz für Gebäude

News: Kaum steigen draußen die Temperaturen, wird es auch in vielen Gebäuden unerträglich heiß. Das kann zum Beispiel an schlechter Dämmung liegen. Ein paar einfache Maßnahmen helfen Hausbesitzern dabei, die Hitze auszusperren. Der Mieter darf dabei in einigen Fällen nicht ohne die Erlaubnis des Vermieters agieren.

Wenn sommerliche Temperaturen die Innenräume eines Gebäudes aufheizen, müssen oft Ventilatoren oder Klimaanlagen für Abkühlung sorgen. Doch es gibt auch stromsparendere und kostengünstigere Maßnahmen, die im Sommer die Hitze in Wohngebäuden reduzieren. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung zum Thema Hitzeschutz hin.

Hitzeschutz in Innenräumen

Der erste Weg zu einer angenehmen Raumtemperatur: ausgiebig lüften. Allerdings sollten Hausbesitzer und Mieter nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts die Fenster öffnen, rät die dena. Denn tagsüber gelangt die Hitze durch geöffnete Fenster und Türen in die Wohnräume. Eine bereits aufgeheizte Wohnung lässt sich tagsüber nur schwer wieder abkühlen.

Eine zweite Möglichkeit, die Hitze im Haus einzudämmen, besteht darin, alle großen Wärmequellen auszuschalten. Computer, Deckenfluter oder auch Plasmafernseher sollten nur dann laufen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Wer aufgeheizte Räume vermeiden will, müsse darauf achten, dass nicht im Raum selbst unnötig Wärme erzeugt wird, so die dena.

Die Sonne aussperren

Rollläden, Fensterläden oder Jalousien sorgen ebenfalls für kühlere Räume. Sie reduzieren die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent. Zentral dabei: Der Vermieter muss das nicht anbringen. Sollte der Mieter selbst den Einbau an der Außenfassade übernehmen wollen, so muss der Vermieter in jedem Fall um Erlaubnis gefragt werden.

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 meineimmobilie.de-Tipp


Gute Dämmung von Dach und Fassade ist nach wie vor die effektivste und langfristig die kostengünstigste Methode, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Sie profitieren nicht nur im Sommer davon, sondern auch im Winter. Als Eigentümer oder Vermieter einer gut gedämmten Immobilie können Sie und die Bewohner Strom- und Heizkosten sparen.