Mittwoch, 16.01.2013 | Autor: Heidi Hecht , Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Heimwerker statt Handwerker

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Worum geht´s
  • Deutsche sparen sich den Handwerker und werkeln lieber selbst
  • Schwierige Arbeiten werden dem Handwerker überlassen
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Ob Wände streichen, Möbel zusammenbauen oder Geräte ans Stromnetz anbringen: Viele deutsche Immobilienbesitzer sparen sich den Handwerker und werkeln lieber selbst. Schwierige Aufgaben wie beispielsweise Fliesen verlegen werden dann aber doch lieber dem Profi überlassen.

Die Deutschen packen bei einfachen handwerklichen Tätigkeiten gerne selbst an: Die überwiegende Mehrheit (87 Prozent) spart sich beispielsweise beim Streichen der eigenen vier Wände den Handwerker. Sie übernehmen diese Aufgabe entweder lieber selbst (47 Prozent) oder lassen sich vom Partner oder Freunden (40 Prozent) helfen. Auch der Aufbau von Möbeln (91 Prozent) oder das Tapezieren der Wände (76 Prozent) wird nur ungern dem Profi überlassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Immobilienportals immowelt.de.

Männer heimwerken lieber selbst

Vor allem Männer lassen es sich nicht nehmen, die Dinge allein in die Hand zu nehmen. So montieren rund 62 Prozent der Befragten Geräte wie Lampen ohne jegliche Hilfe ans Stromnetz, 59 Prozent bauen Möbel lieber alleine zusammen und 54 Prozent streichen Decken und Wände im Alleingang. Immerhin noch knapp die Hälfte aller deutschen Männer schließt elektrische Haushaltsgeräte wie Spül- oder Waschmaschine selbst an.

Frauen streichen und bauen Möbel auf

Frauen sind zuhause deutlich seltener handwerklich aktiv. Zwar streichen 40 Prozent der Befragten Decken und Wände selbst. Die Installation von Lampen und Elektrogeräten, das Verlegen von Fliesen oder Laminat sowie das Verputzen von Wänden überlässt das weibliche Geschlecht lieber dem Partner oder einem professionellen Handwerker. Nichtsdestotrotz lässt es sich noch knapp ein Drittel der deutschen Frauen nicht nehmen, gekaufte Möbel selbst aufzubauen.

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