Donnerstag, 24.04.2008 | Autor: heihec

Häuser ohne festen Boden

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News: Chronischer Platzmangel und ein steigender Meeresspiegel in den Niederlanden sind die wichtigsten Gründe für die neue Wasser-Architektur. Mit so genannten "Hausbootsiedlungen" wollen die Niederländer den stetigen Wasseranstieg meistern.

Auch in Deutschland wird laut Immonet.de derzeit das Wasser als neue Wohnfläche entdeckt. Denn gerade in dicht besiedelten Städten ist Baugrund teuer und der Gedanke vom Wohnen auf dem Wasser versprüht einen gewissen Reiz.

Vom Hausboot zum Luxus-Appartement

Früher waren Hausboote gerade für Aussteiger und Künstler eine Alternative, um sich von konventionellen Wohnformen zu lösen und sich abzugrenzen. Heutzutage ist die schwimmende Behausung viel luxuriöser. Mit dem "Floating Home" erfüllen die Hamburger Architekten Martin Förster und Karsten Trabitzsch den Wunsch zahlreicher Großstädter vom Leben am Wasser, nach Ruhe aber auch nach Exklusivität.

Gerade auch für Stadtplaner ist derzeit das Wohnen auf dem Wasser ein großes Thema. Beispielsweise sind in Duisburg zwei Projekte mit Augenmerk auf den Ruhrkanal im Fokus. Die so genannte "Living Bridge" vom Hamburger Architekturbüro Hadi Teherani soll sich schon bald mit Wohnungen, Terrassen, Gastronomie und Büroeinheiten über den Fluss spannen. Mit einer Länge von 230 Meter und einer Breite von 20 Meter möchte das innovative Projekt Wohnen und Leben noch enger mit dem Wasser verknüpfen.

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Ein geeignetes Kaufobjekt sollte Ihr Herz und Hirn gleichermaßen ansprechen - und zwar heute ebenso wie in einigen Jahrzehnten. Deshalb sollten Sie bei der Immobiliensuche - auch beim Hausboot - allgemeine wie individuelle Merkmale berücksichtigen.