Montag, 01.05.2017 | Autor: Jörg Stroisch, Foto: © Thomas Francois - Fotolia.com

Frühjahrscheck: Wie gut haben Haus und Hof den Winter überstanden?

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Regen, Kälte und Sturm haben ihre Spuren, schlimmstenfalls sogar teure Schäden an Haus und Garten hinterlassen. Bevor es noch teurer für Sie wird, weil sich die Feuchtigkeit ins Gebälk "frisst", lohnt es sich, im Frühjahr einmal Inventur zu machen – und Haus, Garten und Baustelle genauer unter die Lupe zu nehmen. Wo Sie dabei überall hinschauen sollten, klärt dieser Beitrag. 

Sturmschäden, wie etwa verrutschte Ziegel, sind von unten oft nicht immer sichtbar oder zeigen sich mitunter erst nach Monaten, beschreibt der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer Pressemitteilung.

Beispielsweise indem Regenwasser einsickert. Steht das Dach offen, kriecht bei Regen langsam die Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion. Bis das Malheur entdeckt wird, ist oft schon die Dämmschicht durchnässt und der Schimmel macht sich breit.

Kostenloser Ratgeber "Frühjahrs-Check für Haus und Garten"

Der VPB hat einen kompletten kostenlosen Ratgeber zum Thema aufgelegt: "Frühjahrscheck für Haus und Garten" zum Download (http://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Fruehjahrscheck-fuer-Haus-und-Garten.pdf)

Dachkontrolle: Wann Sie einen Fachmann brauchen

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Hausbesitzer ihr Dach im Frühjahr sorgfältig kontrollieren lassen. Während der Hausherr das Flachdach unter Umständen selbst untersuchen kann, sollte er beim geneigten Dach einen Fachmann beauftragen.

Rund eine Stunde brauchen erfahrene Fachleute dafür, so der VPB. Auch Fallrohre und Regenrinnen, Ortgangbretter, Dachflächenfenster, Gauben, Zinkeindeckungen an Kehlen und Graten, Schornsteine samt den Trittstufen für den Schornsteinfeger sollten einer fachmännischen Kontrolle unterzogen werden. Ebenso Schneefanggitter, Vordächer und die Paneele der Solaranlage.

Fassade und Fenster: Wo Sie einmal klopfen sollten

Fassaden und Fenster können Hausbesitzer selbst prüfen. Risse im Putz, Schäden an der Wärmedämmung, abblätternde Anstriche und hohl klingende Putzflächen sollten in den Sommermonaten repariert werden, ehe sie sich im nächsten Winter zum teuren Bauschaden entwickeln. Sitzen die Führungsschienen noch fest? Schließen die Fenster noch dicht?

Baustelle: Auch vor Neubauten macht der Winter keinen Halt

Aufmerksam hinsehen sollten auch Bauherren von bisher unfertigen Häusern: Winterwetter macht nämlich auch vor Neubauten keinen Halt und richtet auch an schlecht gesicherten Rohbauten Schäden an.

Der VPB empfiehlt hier besondere Vorsicht: Wenn im Keller lange Wasser gestanden hat oder die Mauerkronen durchnässt sind, dann sollte nicht einfach weitergebaut werden. In diesem Fall sollten Bauherren lieber mit dem eigenen Sachverständigen die Baustelle besichtigen und prüfen, ob Wasser und Frost Mängel verursacht haben oder nicht.

Der VPB hat einen kompletten kostenlosen Ratgeber zum Thema aufgelegt: "Frühjahrscheck für Haus und Garten" (PDF zum Download).

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Foto: Sebastian Fery / Haufe
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Jörg Stroisch arbeitet als selbstständiger und freier Journalist. Seine Themenschwerpunkte sind informative Ratgeberartikel rund um die privaten Finanzen, insbesondere über die Themengebiete Immobilien, Vorsorge ...
Jörg Stroisch
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 meineimmobilie.de-Tipp

Wartungsarbeiten für Haus und Garten sollten Sie genauso selbstverständlich durchführen, wie für Ihr Auto. Das gilt nicht nur für die äußere Hülle, sondern zum Beispiel auch für die Heizungsanlage oder die Elektroinstallation.

 

So sorgen Sie dafür, dass Ihr Haus auch jahrelang gut „funktioniert“ - und Schäden, die womöglich irgendwann mal zu einer teuren Sanierung führen würden, frühzeitig erkannt werden.