Dienstag, 10.02.2009 | Autor: heihec

Energie-Label muss verständlich bleiben

News: In der Diskussion um eine Neugestaltung der Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Haushaltsgeräten fordert der Verbraucherzentralen Bundesverband eine Aktualisierung des A-G-Label.

Da immer mehr neue Haushaltsgeräte der Klasse A auf den Markt kommen, wird nun über die Neugestaltung des Energie-Labels diskutiert. Das Bundeswirtschaftsministerium soll sich bei den Beratungen der EU zur Energiekennzeichnung von Haushaltsgeräten für ein aktualisiertes A-G-Label einsetzen, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Vorfeld von Beratungen des Regulierungsausschusses. "Die Kennzeichnung muss leicht verständlich sein und Anreize für Innovationen der Hersteller geben", sagte vzbv-Vorstand Gerd Billen.

Anforderungen ständig neu definieren

Das erfolgreiche Label durch eine nach oben offene Zahlenreihe zu ersetzen, lehnt der Verband ab. Er plädiert für ein aktualisiertes A-G-Label. Bei diesem Modell würde in regelmäßigen Abständen neu definiert, welche Kriterien ein Gerät der höchsten Effizienzklasse A erfüllen muss. Ältere Produkte müssten dann jeweils herabgestuft werden.

Industrieverbände und einige EU-Mitgliedstaaten wollen die Kennzeichnung grundsätzlich umgestalten. Statt die Klassen A-G neu zu definieren, sollen sie durch eine nach oben offene Zahlenskala oder eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen ersetzt werden. Der effizienteste Kühlschrank könnte dann Klasse 7 sein. "Das ist für Verbraucher komplett verwirrend", kritisiert Billen.

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