Dienstag, 17.06.2014 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Einbruch-Bilanz 2013 gestiegen: So minimieren Sie Ihr Risiko

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Worum geht´s
  • Einbruch-Bilanz 2013 
  • Steigende Zahl von Einbrüchen und damit entstandene Kosten 
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Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt: 150.000 versicherte Wohnungseinbrüche gab es im vergangenen Jahr. Das ist der höchste Stand seit 2004. Und auch die Zahl der Schäden nahm zu. Dabei können Sie das Einbruchsrisiko mit einfachen technischen Maßnahmen reduzieren.

Einbrecher haben keinen Urlaub, das zeigen nun auch die aktuellen veröffentlichen Zahlen der „Einbruch-Bilanz 2013“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Sie freuen sich allerdings, wenn Sie Urlaub machen, denn dann "blüht das Geschäft".

Im Jahr 2013 gab es 150.000 versicherte Wohnungseinbrüche mehr. Auch die Kosten kletterten rekordmäßig um 20 Millionen Euro auf 480 Millionen Euro. Dafür gibt es einen einfachen Grund: „Zu oft finden Einbrecher nur wenig gesicherte Wohnungen und Häuser“, erklärt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung beim GDV.

Reduzieren Sie das Einbruchsrisiko mit einfacher Sicherheitstechnik

Der durchschnittliche Schaden nach einem Einbruch liegt bei 3.300 Euro. Die finanziellen Folgen eines Wohnungseinbruchs trägt zwar die Hausratversicherung, doch anders als der Sachschaden kann die verletzte Privatsphäre nicht ersetzt werden.

Einbruchsopfer leiden oft unter den psychischen Folgen der Straftat, wie Schlaflosigkeit oder Angstzuständen, und kümmern sich dann erst um Sicherheitstechnik.

Mit folgenden Maßnahmen können schon Einbrüche vermieden werden:

  • keine Experimente: Türen immer abschließen; einfaches Zuziehen reicht nicht. Schlüssel nie an Außenverstecken deponieren.
  • In Sicherungstechnik investieren, wie spezielle Schlösser für Fenster und Türen.
  • Außenbereiche bei Dunkelheit beleuchten, beispielsweise durch Lampen mit Bewegungsmeldern.
  • Anwesenheit signalisieren: Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen.
  • Bei Abwesenheit vorsorgen: Den Briefkasten leeren lassen, Licht und Rollläden durch Zeitschaltuhren steuern.
  • Geprüfte und zertifizierte Alarmanlagen bieten zusätzliche Sicherheit.

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 meineimmobilie.de-Tipp

Wenn Sie Ihr Haus besser vor Einbruch schützen möchten, können Sie direkt bei der Polizei nachfragen, welche Sicherheitsvorkehrungen Sie treffen sollten.