Dienstag, 27.07.2010 | Autor: heihec

Durch Mülltrennung Kosten sparen

News: Hausbesitzer, die Verkaufsverpackungen in die Restmülltonne statt in die gelbe Tonne werfen, zahlen doppelt. Denn bereits beim Kauf des Produktes wird für die Leerung der gelben und blauen Tonne sowie der Glasentsorgung gezahlt.

Wer seinen Müll trennt, leistet nicht nur einen ökologisch sinnvollen Beitrag, sondern senkt auch noch seine Müllgebühren. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung der Zeitschrift Finanztest hervor. Wer den Müll nicht trennt, zahlt die Müllabfuhr noch einmal extra. Denn durch die Verpackungsverordnung ist die Entsorgung der blauen und gelben Tonne sowie die Glasentsorgung bereits beim Kauf bezahlt.

Anreiz zur Mülltrennung durch Kommune

In einigen Städten sind alle Tonnen bis auf die Restmülltonne kostenlos. Doch die Müllgebühren sowie die Leistungen variieren. Während die Entsorgung der großen 1.100 Liter Restmülltonne in Berlin 1.200 Euro kostet, werden in Stuttgart 2.700 Euro und in Düsseldorf sogar 3.500 Euro jährlich fällig. Eine Gebührentabelle der Stiftung Warentest zeigt, wie die Kommunen das Abfallwesen organisieren und ihre Bürger zum Mülltrennen bewegen können. Denn sie entscheiden nicht nur über die Höhe der Gebühren, sondern auch, ob gelbe Tonnen, Papier-, Bio- oder Glastonnen aufgestellt werden oder ob die Bürger Glas, Papier oder Leichtverpackungen zu Wertstoffhöfen oder Containern bringen müssen.

meineimmobilie.de-Tipp:

Falls Ihre Mieter den Müll nicht brav trennen, können Sie den Mieter abmahnen und den Müll nachsortieren lassen. Doch die Ihnen durch das Sortieren entstehenden Kosten dürfen Sie nicht auf sämtliche Mieter im Haus umlegen.

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