Montag, 25.07.2016 | Autor: Heidi Hecht , Foto: © Marccophoto - Fotolia.com

Cool down: Mit dieser Klimaanlage wird´s auch bei Ihnen schön kühl

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Worum geht´s
  • Klimageräte für ein kühles Zuhause 

Sommer, Sonne, Sonnenschein: An heißen Sommertagen kommt ein kühles Lüftchen, was im Haus weht, gerade recht. Doch was tun, wenn die Luft draußen "steht"? 

Immer mehr Immobilienbesitzer lassen sich für solche Hitzefälle eine Klimaanlage einbauen. Dabei haben sich mittlerweile zwei Modellvarianten besonders etabliert. 

Immer mehr Immobilienbesitzer wollen an heißen Tagen nicht mehr zu Hause in der Hitze sitzen, sondern kühlen ihr Zuhause an heißen Sommertagen mit Klimageräten. Laut TÜV Rheinland eignen sich dazu am besten zwei unterschiedliche Modellvarianten besonders:

  • die Monoblockgeräte und
  • die Split-Klimageräte.

Diese Systeme unterscheiden sich aber deutlich in Effizienz, Flexibilität und Lautstärke.

Das sind die Vor- und Nachteile der Monoblock-Klimageräte

Die meisten Monoblock-Klimageräte blasen die warme Luft durch einen Schlauch aus den Räumen. „Meistens geht das über ein gekipptes Fenster, wodurch aber gleichzeitig wieder warme Luft von außen ins Zimmer gelangt", erklärt Stephan Scheuer, Experte für elektrische Geräte bei TÜV Rheinland.

Das minimiert nicht nur den Kühlungseffekt, sondern erhöht unnötigerweise erheblich den Energieverbrauch. Zudem arbeiten Lüfter und Kompressor bei diesen Geräten relativ laut. Für das Monoblockgerät spricht, dass es schnell aufgestellt werden kann, keiner speziellen Installation bedarf und individuell einsetzbar ist.

Kurz: Es klimatisiert dort, wo gerade kühle Luft benötigt wird.

Das sind die Vor- und Nachteile der Split-Klimageräte

Split-Klimageräte sind feststehend und im Allgemeinen wirkungsvoller als Monoblockgeräte. Sie bestehen aus einem Innen- und einem Außengerät, welche über dünne Kühlmittelleitungen miteinander verbunden sind.

Am praktischsten lassen sich die Außeneinheiten auf dem Balkon abstellen und mit einer hübschen Bepflanzung kaschieren. Wer keinen Balkon hat, muss das Außengerät an der Fassade anbringen.

Das gilt allerdings als bauliche Veränderung, welche einer vorherigen Zustimmung des Vermieters, des Eigentümers oder der Eigentümergemeinschaft bedarf. Generell empfiehlt es sich, mit mobilen Klimageräten lediglich Temperaturspitzen abzufangen.

Diese Klimageräte empfiehlt der TÜV 

Beim Kauf empfiehlt Stephan Scheuer, auf geprüfte Geräte zu achten. Idealerweise sind die Klimageräte mit einem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit gekennzeichnet und erreichen die Energieeffizienzklasse A.

Sie können bei solchen Geräten davon ausgehen, dass die Elektrik und Konstruktion, Gebrauchseigenschaften, Effizienz und sicherer Betrieb von einem unabhängigen Prüfhaus kontrolliert wurden.

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