Donnerstag, 12.11.2009 | Autor: mb

Bungalow: flexibler Grundriss, schlechtere Energiebilanz

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News: Bungalows sind wieder begehrte Kaufobjekte. Sie lassen sich leicht individuellen Wünschen anpassen und lassen viel Licht in die Räume. Dabei sollte jedoch nicht übersehen werden, dass Bungalows eine besonders gute Dämmung brauchen, um die Energiekosten im Rahmen zu halten.

Bungalows liegen nach Einschätzung der Bausparkasse BHW wieder voll im Trend. Offene Wohnräume, viel Licht, klare Formen und flexible Gestaltungsmöglichkeiten machen den Bungalow vor allem bei Individualisten beliebt. Selbst ältere Bungalows lassen sich leicht umbauen.

Flexibler Grundriss

So kann der Grundriss nach den eigenen Vorstellungen verändert werden. "Auf stützende Wände oder Balken muss bei einem Bungalow weniger Rücksicht genommen werden als bei mehrgeschossigen Häusern. Aus diesem Grund stellen grundlegende Umbauten im Innern - wie das Entfernen von Zwischenwänden - meist kein Problem dar", erklärt BHW-Experte Grimmert in einer Pressemitteilung. Ein Grundriss in L- und H-Form wäre laut BHW ideal, wenn die Hauseigentümer einen Trakt abtrennen wollen, zum Beispiel für Kinder, Großeltern oder ein Büro.

Energiebilanz verbessern

Bei allen Vorteilen gibt es jedoch auch einen Punkt, in dem der Bungalow nicht mit einem mehrgeschossigen Haus mit einfachem, quadratischen Grundriss konkurrieren kann: Die Energiebilanz fällt bei einem Bungalow meist schlechter aus. Grund ist das kleinere Verhältnis von Wohnfläche zu Oberfläche. Eine ausreichend starke Dämmung und ein effizientes Heizsystem sind daher Pflicht. So ist es laut BHW heute möglich, auch bei Bungalows niedrige Energiewerte zu erzielen und langfristig Kosten zu sparen.

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