Freitag, 26.11.2010 | Autor: mb

Brandgefahr in der Weihnachtszeit

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News: Kerzen am Adventskranz, Teelichter, Fackeln: In der Weihnachtszeit kommen offene Flammen häufiger zum Einsatz als sonst. Das erhöht auch die Brandgefahr im Haus. Rauchmelder und Feuerlöscher können Schlimmeres verhindern.

Ein Augenblick der Unachtsamkeit kann verheerende Folgen haben. Kerzen sind immer wieder Ursache von Bränden. Wenn sie unbeaufsichtigt bleiben, besteht akute Brandgefahr und im schlimmsten Fall auch Lebensgefahr für alle Hausbewohner. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund erinnert deshalb daran, vorsichtig mit Kerzen und offenen Flammen während der Advents- und Weihnachtszeit umzugehen.

Grobe Fahrlässigkeit verwirkt Versicherungsschutz

Der Verband weist außerdem darauf hin, dass ein Brand neben Schadensersatzansprüchen auch strafrechtliche Konsequenzen haben kann, vor allem, wenn dadurch Personen verletzt oder andere Wohnungen beeinträchtigt worden sind. Bei grober Fahrlässigkeit erlischt zudem der Versicherungsschutz und der Brandverursacher muss alleine für die finanziellen Folgen aufkommen.

Rauchmelder installieren und Feuerlöscher bereit halten

Um Bränden vorzubeugen, sollten Kerzen niemals brennen, wenn niemand im Raum ist, rät Haus & Grund. Häuser und Wohnungen sollten außerdem mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Und ein Feuerlöscher hilft im Notfall dabei, ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern.

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In einigen Bundesländern sind Sie als Vermieter und Eigentümer von Bestandsbauten verpflichtet, in Schlaf- und Kinderzimmern Rauchwarnmelder zu installieren. Meistens wird eine Nachrüstfrist eingeräumt, die jedoch von Land zu Land unterschiedlich ist. In Schleswig-Holstein und Hamburg endet sie zum 31. Dezember 2010.