Montag, 27.05.2013 | Autor: Heidi Hecht , Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007

Blitzschutzsystem für die Immobilie

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2007
Worum geht´s
  • Blitzschutzsystem minimiert Einschlagrisiko bei Gewitter

Der Blitzschutz an Immobilien leitet nicht nur den Blitz ins Erdreich, sondern schützt auch vor Bränden und Beschädigungen elektronischer Geräte. Gesetzlich wird die Installation eines Blitzschutzsystems für Immobilieneigentümer nicht vorgeschrieben, dennoch lohnt sich die Überlegung.

Bei Gewitter bietet das Haus einen sicheren Schutz vor dem Blitzeinschlag. Allerdings sollten Immobilienbesitzer dazu einige Dinge beachten und auch über die Installation eines Blitzschutzsystems nachdenken. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des TÜV Rheinland hervor.

Blitzschutzsysteme minimieren Einschlagrisiko

Zieht ein Gewitter auf, empfiehlt der TÜV Rheinland Immobilieneigentümern, den Stecker von allen elektronischen Geräten zu ziehen. Auch die Antennenleitung vom Netz zu trennen wäre sinnvoll. Des Weiteren sei es wichtig, den Kontakt mit allen metallenen Leitungen zu vermeiden, die von außen ins Haus führen. „Ein fachgerechter Blitzschutz kann die Sicherheit zusätzlich erhöhen“, fügt Michael Vogel hinzu. So ein Schutzsystem setzt sich aus einem äußeren und einem inneren Blitzschutz zusammen.

Außen werden die Blitze mit Blitzableitern eingefangen und ins Erdreich gelenkt. Innen sorgen entsprechende Module dafür, dass ins Haus einfließende Blitzenergie keine Brände verursacht oder elektronische Geräte beschädigt. „Die Stärke eines Blitzes ist natürlich nicht vorhersehbar. So kann das Risiko minimiert werden, ist aber nie gleich null. Darum ist es ratsam, selbst bei einem vorhandenen Blitzschutzsystem elektronische Geräte vom Netz zu nehmen“, gibt Michael Vogel zu bedenken.

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News: Ein Blitzeinschlag kann einen Hausbrand verursachen. Der Verband Privater Bauherren rät deshalb zu Vorsichtsmaßnahmen: Eine Blitzschutzanlage am Haus kann Schäden verhindern.

 meineimmobilie.de-Tipp

Die Kosten für das Warten und Prüfen (i. d. R. alle 6 Jahre z. B. für Hochhäuser fällig) einer Blitzschutzanlage dürfen Sie nur auf den Mieter umlegen, wenn Sie dies ausdrücklich unter sonstige Betriebskosten in Ihrem Mietvertrag vereinbart haben. Dann zählen auch die Kosten für den TÜV dazu!