Freitag, 03.07.2009 | Autor: mb

Bequeme Gartenarbeit mit Hochbeet

News: Gartenarbeit ist für viele Menschen ein beliebtes, aber schmerzvolles Hobby. Unkraut jäten, Kräuter zupfen oder Salat ernten - vor allem bei älteren Freizeitgärtnern streikt dabei schnell der Rücken. Mit einem Hochbeet macht die Arbeit im Garten wieder Spaß.

Wenn Schmerzen in Rücken und Knien die Gartenarbeit erschweren, bedeutet das noch nicht, dass der Freizeitgärtner auf sein Hobby verzichten muss. Der Eigenheimerverband Bayern e.V. empfiehlt, sich ein Hochbeet im Garten anzulegen. Es sollte zwischen 70 und 80 Zentimeter hoch, maximal sechs Meter lang und etwa 1,5 Meter breit werden. Mit ein wenig Geschick kann der Hobbygärtner das Beet selbst bauen. Im Fachhandel sind aber auch Fertigteile aus Holz oder Beton mit entsprechender Bauanleitung erhältlich.

Schutz gegen Nässe und Wühlmäuse

Die Innenwände des Hochbeets sollten mit Teichfolie ausgekleidet werden, um das Aussickern von Wasser und Fäulnis des Holzes zu vermeiden. Gegen Schäden durch Wühlmäuse hilft es, die Grundfläche des Hochbeets mit engem Maschendraht auszulegen und ihn an den Seiten etwas hochzuziehen.

Bauplan für ein Hochbeet

Um aus der Grundkonstruktion ein bebaubares Beet zu machen, müssen folgende Schritte erfüllt werden: Den Boden des Beetes mit einer 35 Zentimeter hohen Schicht aus Heckenschnitt bedecken. Darauf kommen zehn Zentimeter Laub oder Stroh. Nun folgen fünf bis zehn Zentimeter Rasensoden. Auf diesen wird eine fünf Zentimeter hohe Schicht aus Rohkompost oder verrottetem Stallmist verteilt. Den Abschluss obenauf bildet eine 20 bis 25 Zentimeter dicke Schicht aus verbesserter Gartenerde. Durch Verrottung sinkt die Füllung im Laufe eines Jahres etwas zusammen, deshalb sollte im Frühjahr eine entsprechende Menge Gartenerde nachgefüllt werden.

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