Montag, 06.04.2015 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © tinadefortunata - Fotolia.com

Alptraum Einbruch: Wie unterschiedlich Eigentümer und Mieter reagieren

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Worum geht´s
  • Drastische Konsequenzen nach Einbruch 

Da läuft ein Wildfremder durch Ihre Wohnung, durchwühlt Ihre Schränke, reißt jede Schublade auf: Ein Einbruch in den geliebten und bis dahin sicheren vier Wänden hinterlässt bei den Betroffenen oft seine Spuren: Und damit sind nicht nur die danach oft nötigen Aufräumarbeiten gemeint!

"Angst" und ein zerstörtes Sicherheitsgefühl sind das Thema. Um das wieder zurückzubekommen, ziehen die Einbruchopfer die unterschiedlichsten Konsequenzen: Die reichen vom Installieren von Schutzvorrichtungen über die Beratung bei der Polizei bis hin zum Umzug. 

Jeder dritte Deutsche macht unliebsame Erfahrungen mit Einbrüchen. Der Eingriff in die Privatsphäre ist belastend und so ziehen die Betroffenen zum Teil drastische Maßnahmen daraus, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Immobilienportals immowelt.de.

Einbruchschutz: Eigentümer rüsten nach

Welche Konsequenzen Betroffene aus einem Einbruch ziehen, hängt davon ab, ob sie Mieter oder Eigentümer der betroffenen Wohnung sind.

So rüstet etwa jeder zweite Eigentümer (53 Prozent) mit einbruchshemmenden Sicherungen auf und jeder Vierte (26 Prozent) schafft sich einen Hund an. In der Folge fühlen sich fast alle Eigentümer (95 Prozent) auch wieder sicher in ihren vier Wänden.

Mieter fühlen sich weniger zuständig für Schutzmaßnahmen und wählen häufig den radikalsten Weg: Sie ziehen einfach weg (35 Prozent). Bei Mietern kehrt das Sicherheitsgefühl nach einem Einbruch nur bei 75 Prozent der Mieter wieder zurück.

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 meineimmobilie.de-Tipp

Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung - effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissens und Erfahrung. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos.