Mittwoch, 19.01.2011 | Autor: heihec

Versicherungsschutz für Hochwasserschäden

News: Mit dem Tauwetter steigen die Pegel der Flüsse und bedrohen Wohnhäuser. Vermieter und Hausbesitzer in hochwasserbedrohten Lagen sollten sich und ihr Eigentum gegen solche Naturgewalten mit einer entsprechenden Versicherung schützen.

Hochwasser, Lawinen oder Erdbeben sind hierzulande glücklicherweise eher selten. Dennoch bangen mit den jetzigen Pegelständen der Flüsse viele Eigentümer und Vermieter um ihr Eigentum. Die BHW Bausparkasse informiert in einer aktuellen Pressemitteilung, wie sich Immobilieneigentümer vorab gegen finanziellen Schaden durch solche Wassermassen schützen können.

Schutz vor Hochwasserschäden

Naturgefahren wie Hochwasser, Lawinen oder Erdbeben sind im Grundschutz einer Wohngebäudeversicherung nicht enthalten. Immobilieneigentümer sollten eine Elementarschadenversicherung für ihre Immobilie abschließen. Allerdings variiert die Prämie für diese Versicherung je nach Standort der Immobilie und entsprechendem Risiko. Die Versicherer legen bei Überschwemmungen und Hochwasser vier Gefährdungsklassen zugrunde. In der niedrigsten ist nur seltener als alle 200 Jahre mit einer Überschwemmung zu rechnen, in der höchsten mindestens einmal alle zehn Jahre.

Versicherungsschutz für stark gefährdete Immobilien

Besitzer von stark gefährdeten Immobilien machen oft die Erfahrung, dass vielen Versicherungen das Risiko zu hoch ist. Doch statt aufzugeben, sollten die Besitzer bei mehreren Versicherungen anfragen. "Manche Anbieter gehen das Geschäft auch bei höheren Risiken ein. Allerdings ist dann mit Prämienaufschlägen und Auflagen zur Schadensbegrenzung zu rechnen", erläutert Expertin Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse.

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 meineimmobilie.de-Tipp


Ist Ihr Keller vollgelaufen, sollten Sie so schnell wie möglich damit beginnen, das Wasser abzupumpen, damit keine weiteren Schäden an Ihrer Immobilie entstehen. Danach sollten Sie die Bausubstanz durch einen Fachmann überprüfen lassen.