Mittwoch, 10.07.2013 | Autor: Heidi Hecht, Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006

Kostenlose Energieberatung für Hochwasseropfer

Foto: © Pitopia, Harald Richter, 2006
Worum geht´s
  • Hochwasseropfer: 10.000 Gutscheine für kostenlose Energieberatung
Stichworte zu diesem Thema

Die Schadenhöhe des Hochwassers steht noch nicht fest, doch womöglich handelt es sich um die teuerste Naturkatastrophe in der deutschen Geschichte. Nun geht es an die Aufräumarbeiten. In diesem Zuge bekommen Immobilieneigentümer Unterstützung vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und der Verbraucherzentrale Energieberatung.

Vom Hochwasser betroffene Immobilieneigentümer beginnen mit den Aufräumarbeiten. Unterstützung bei der Sanierung der Immobilien erhalten sie dabei von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Verbraucherzentrale Energieberatung. Hierfür werden 10.000 Gutscheine für die Energieberatung zur Verfügung gestellt.

Energieberatung für Hochwasser-Betroffene

Im Beratungsangebot der bundesgeförderten Energieberatung der Verbraucherzentrale sind Detail-Checks zu speziellen Fragen wie Umgang mit Feuchtschäden, Ersatz der Heizungsanlage und des Kessels sowie Fragen zur Wärmedämmung. Der Energieberater kommt direkt ins Haus. Die Berater zeigen auch, welche Sanierungsmaßnahmen in welcher Reihenfolge durchgeführt werden sollten, und weisen auf Fördermöglichkeiten hin. Der Eigenanteil der Verbraucher von regulär 45 Euro wird für Hochwassergeschädigte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie übernommen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: „Das Hochwasser hat viele Bürgerinnen und Bürger schwer getroffen. Mit Soforthilfen und dem Unterstützungsangebot der KfW haben wir bereits frühzeitig unbürokratische Hilfe auf den Weg gebracht. Wo Häuser saniert werden und neue Geräte angeschafft werden müssen, soll es nun zusätzliche Unterstützung geben. Hochwassergeschädigte können sich eine kostenlose und unabhängige Energieberatung direkt ins Haus holen. Sanierungsmaßnahmen, die zu Energieeinsparungen bei Immobilienbesitzern führen, helfen langfristig Geld zu sparen.“

Kommentare (0)

Kommentieren, ergänzen Sie jetzt den Artikel oder geben Sie dem Autor Feedback. Einfach anmelden und losschreiben.
Das Hochwasser wütet seit Tagen. Sinken die Pegel der Flüsse, wird das gesamte Ausmaß der Hochwasser-Katastrophe sichtbar. Viele Immobilienbesitzer werden auf den entstandenen Schadenskosten sitzen bleiben, denn die meisten Hausbesitzer sind nicht gegen Elementarschäden versichert.
Mit fallenden Pegeln richten viele Betroffene in den Hochwassergebieten den Blick nach vorn und machen sich Gedanken darüber, wie man mit Verschmutzungen und Schäden umgeht und seine Immobilie wieder instand setzt. Auch die Frage nach einer Schadensregulierung stellt sich spätestens jetzt.
  Verheerend sind die Schäden, die das jüngste Hochwasser vor allem in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen hinterlassen hat. Aber auch in anderen Bundesländern sind durch den andauernden Starkregen Keller vollgelaufen oder Wohnungen überschwemmt worden. Lässt sich der Fiskus an den Kosten für die Schäden beteiligen?      Ver               adlkanfdlknlkjdfsalkjlöasdkfölj Verheerend sind die Schäden, die das jüngste Hochwasser vor allem in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen hinterlassen hat. Aber auch in anderen Bundesländern sind durch den andauernden Starkregen Keller vollgelaufen oder Wohnungen überschwemmt worden. Lässt sich der Fiskus an den Kosten für die Schäden beteiligen?

 meineimmobilie.de-Tipp

Die Gutscheine sind bei den Verbraucherberatungsstellen verfügbar oder als Download unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de abrufbar. Der Termin für einen Detail-Check kann telefonisch bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale vereinbart werden – über die kostenlose Hotline 0800 – 809 802 400 oder über die Rufnummern der lokalen Beratungsstellen.