Dienstag, 07.09.2010 | Autor: ankzie

Jeder siebte Deutsche klagt über eine feuchte Wohnung

Das statistische Bundesamt gab im September 2010 bekannt, dass 14 Prozent der Bundesbürger nach eigener Einschätzung in Wohnungen oder Häusern leben, die undichte Dächte, feuchte Wände oder Fäulnis in Fenstern und Böden haben. Als Vermieter bedeutet Feuchtigkeit in der Wohnung oft Ärger.

Die Ergebnisse des statistischen Bundesamtes stammen aus der Studie "Leben in Europa" von 2008. Damit lag Deutschland aber unter dem EU-weiten Durchschnitt von 17 Prozent. In den osteuropäischen Ländern haben 30 Prozent der Bevölkerung Probleme mit Feuchtigkeit in ihren Wohnungen. Betroffen sind Ungarn, Bulgarien und Slowenien. Am besten schnitten Malta mit 8 Prozent und die skandinavischen Länder Finnland, Schweden und Dänemark mit 4,4 bis 8,7 Prozent ab.

Feuchtigkeit als Problem in der Wohnung

Feuchtigkeit kann von außen kommen oder in der Wohnung durch Kondensation verursacht werden. Mieter müssen für Schäden durch falsches Lüften aufkommen. Der finanzielle Schaden beläuft sich jährlich in Millionenhöhe.

Auch für die Gesundheit kann Feuchtigkeit in den Wohnräumen gefährlich werden, für Schimmel ist es der ideale Nährboden. Schimmel kann zu Atemwegserkrankungen und Allergien führen.

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 meineimmobilie.de-Tipp


Als Vermieter bedeutet für Sie Feuchtigkeit oder Schimmel in der Wohnung zumindest immer Ärger: Hängt es mit dem falschen Lüftungsverhalten des Mieters zusammen oder sind dafür Kältebrücken in der Gebäudesubstanz verantwortlich? Gerade auch die energetische Modernisierung bringt auf jeden Fall neue Probleme, denn durch die gut gedämmte Fassade entweicht die Feuchtigkeit nicht mehr aus den Innenräumen. Das bedeutet aber die Gefahr von Schimmel. Deshalb sollten Sie Ihre Mieter ausführlich über die besondere Anforderung an die Wohnungslüftung informieren.