Dienstag, 08.03.2011 | Autor: heihec

Frühjahrscheck auf Winterschäden

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News: Schnee, Sturm und Eis: Unter den Wetterbedingungen dieses Winters mussten nicht nur die Straßen leiden sondern auch die Bauwerke. Immobilienbesitzer sollten deshalb ihre Immobilie systematisch auf Winterschäden untersuchen lasse.

Nach dem kalten Winter wird es Zeit für den Winterschäden-Check am Haus. Immobilieneigentümer sollten jetzt ihr Eigenheim systematisch kontrollieren lassen und Schäden schnell beseitigen lassen. Dazu rät der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer aktuellen Pressemitteilung.

Winterschäden an der Immobilie

"Zu den typischen Winterschäden gehören aufgefrorene Wasserleitungen, Risse und Feuchteschäden", listet Bausachverständiger Thomas Penningh vom VPD auf. Er warnt vor allem vor Mängeln am Dach: "Werden Feuchteschäden im Bereich der Dämmung nicht beseitigt, kann Schimmel die Folge sein." Des Weiteren sollten Hausbesitzer prüfen lassen, ob alle Dachziegel noch richtig sitzen und nicht verrutscht oder zerbrochen sind. Auch Schneefanggitter, Dachrinnen, Fallrohre, Antennen und Solaranlagen können sich bei Winterstürmen gelockert haben.

"Wer solche Schäden ignoriert, der handelt fahrlässig und haftet, wenn Menschen durch herabfallende Dachteile zu Schaden kommen." Auch Bauherren, die noch gar nicht in ihrem Haus wohnen, sollten den Rohbau auf Winterschäden hin untersuchen lassen. Steht beispielsweise ein Keller länger unter Wasser, droht Schimmelpilz. Wird das rechtzeitig erkannt, können Mängel beseitigt werden, bevor daraus große und teure Schäden entstehen.

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