Mittwoch, 08.06.2011 | Autor: heihec

Bauvertrag gegen Pfusch am Bau

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News: Undichte Isolierungen, falsch platzierte Fenster, feuchter Dachstuhl - Baumängel sind leider keine Seltenheit und machen sich häufig erst spät bemerkbar. Immobilieneigentümer sollten sich mit einem detaillierten Bauvertrag gegen Baumängel absichern.

Mängel können in jeder Phase des Hausbaus entstehen und bleiben oft unentdeckt. Die Folgen zeigen sich häufig erst nach Jahren. Für den Immobilieneigentümer wird es dann allerdings sehr schwer Schadensersatzansprüche gegen die Baufirma durchzusetzen, da nach Bauabnahme nachgewiesen werden muss, dass die Mängel bei der Bauerstellung entstanden sind. Darauf weist die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in einer aktuellen Pressemitteilung hin.

Richtig gegen Bau-Pfusch absichern

Zu einer Absicherung gegen Pfusch am Bau sollten Bauherren sich ihre Baupartner sorgfältig auswählen und zudem einen Bauvertrag abschließen. "Ein unabhängig geprüfter Vertrag bildet die Grundlage für eine stressfreie Verwirklichung des Traums vom Eigenheim", erklärt Rainer de Biasi, Geschäftsführer der GTÜ. Je mehr Details bereits vor Baubeginn vertraglich eindeutig vereinbart sind, desto weniger Grund gibt es später zur Klage.

Um bei Mängeln ein Druckmittel zu haben, sollten Bauherren zudem immer nur nach Baufortschritt bezahlen. Auf keinen Fall sollten sie im Vertrag eine Bezahlung nach Zeitspannen vereinbaren. Denn bei solchen Regelungen müsse gezahlt werden, auch wenn das Unternehmen in der Zwischenzeit nicht weitergebaut hat. Im Falle einer Insolvenz des Bauunternehmens wäre das Geld dann höchstwahrscheinlich verloren.

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