Donnerstag, 14.05.2009 | Autor: mb

Barrierearm bauen fürs Alter

News: Junge Bauherren sollten bereits ans Alter denken und bei der Planung fürs neue Haus auf Barrieren verzichten. Wer schon ein Haus hat, das altersgerecht umgebaut werden muss, kann dafür staatliche Förderung erhalten.

Treppenstufen, Türschwellen oder schlecht verlegte Kabel im Haus können besonders für ältere Menschen zur Stolperfalle werden. Die Wohnung sollte dem abnehmenden Sehvermögen und den Schwierigkeiten bei der Bewegung angepasst werden, um den Alltag für ältere Bewohner zu erleichtern. Ein Haltegriff neben Badewanne und Toilette können dabei ebenso hilfreich sein wie eine Rampe, die die beiden Treppenstufen am Hauseingang ersetzt.

Förderung von altersgerechtem Umbau

"Wer als alter Mensch selbstbestimmt zu Hause wohnen möchte, der sollte seine eigenen vier Wände rechtzeitig barrierearm umbauen", rät Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB) in einer Pressemitteilung. "Seit April fördert die KfW-Bank den altersgerechten Umbau von Bestandsimmobilien bei Modernisierung und Instandsetzung. Dazu zählen beispielsweise Veränderungen des Wohnungszuschnitts, auch Verbesserungen der Sanitärinstallationen oder die Nachrüstung von Aufzügen."

Den Neubau barrierearm planen

Auch jungen Bauherren empfiehlt Penningh, frühzeitig an ihr Alter zu denken und heute schon barrierearm zu planen: "In der Entwurfsphase können viele Details bedacht werden, um das Einfamilienhaus für spätere alters- oder unfallbedingte Behinderungen vorzubereiten. Und das ohne größeren finanziellen oder bautechnischen Aufwand."

Der VPB hat einen Leitfaden mit dem Titel "Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht" herausgegeben, der auch Informationen und Bedingungen zu den neuen KfW-Programmen enthält. Die 38-seitige Broschüre ist über den Verband erhältlich.

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